Listeners:
Top-Hörer:
play_arrow
RADIO REEPERBAHN Die Hits von St. Pauli
RADIO REEPERBAHN Dance Die Dance Hits von St. Pauli
play_arrow
RADIO REEPERBAHN 80er Die 80er Hits von St. Pauli
play_arrow
RADIO REEPERBAHN Weihnachten Die Weihnachts-Hits von St. Pauli
play_arrow
RADIO REEPERBAHN Deep Die Deephouse Hits von St. Pauli
play_arrow
RADIO REEPERBAHN 90er Die 90er Hits von St. Pauli
play_arrow
RADIO REEPERBAHN Malle Die Hits von Mallorca
play_arrow
RADIO REEPERBAHN Schlager Die Schlager Hits von St. Pauli
Als Redakteur von RADIO REEPERBAHN Hamburg blicken wir auf eine aktuelle und brisante Entwicklung vor den Vereinten Nationen, wo der langjährige Streit zwischen Kuba und den USA über die Embargo-Politik in einem hitzigen Wortgefecht eskaliert ist. Nach scharfer Kritik des amerikanischen UN-Botschafters an der Regierung in Havanna kam es zu einem direkten verbalen Schlagabtausch, bei dem Kubas Außenminister seinen US-amerikanischen Amtskollegen der Lüge bezichtigte und die Würde der Generalversammlung verletzt sah. Dieses dramatische Aufeinandertreffen in New York markiert den Höhepunkt einer jährlichen Debatte, die die internationale Gemeinschaft seit Jahrzehnten beschäftigt.
Der Kern des Konflikts ist das über 60 Jahre alte US-Embargo gegen Kuba, das die USA erstmals 1960 nach der Enteignung amerikanischen Eigentums durch die kubanische Regierung verhängten und 1962 unter Präsident John F. Kennedy formalisierten. Seitdem wurde es mehrfach, etwa durch den Torricelli Act von 1992 und den Helms-Burton Act von 1996, gesetzlich verankert und verschärft. Die Vereinigten Staaten begründen die Fortführung der Sanktionen mit Menschenrechtsverletzungen und der Forderung nach einer demokratischen Regierung in Kuba. Unter der aktuellen US-Regierung wurden die Sanktionen weiter verschärft, was nach Ansicht von UN-Vertretern und auch von Beobachtern, die die Lage in Hamburg und weltweit verfolgen, zu einer weiteren Eskalation der humanitären Krise auf der Insel beiträgt.
Die UN-Generalversammlung stimmt seit 1992 jährlich über eine Resolution ab, die die Aufhebung des US-Embargos fordert. Diese Resolution genießt stets überwältigende internationale Unterstützung, wobei die USA und Israel in der Regel die einzigen Länder sind, die dagegen stimmen. Im letzten Jahr stimmten beispielsweise 165 Staaten für die Beendigung des Embargos, während 7 dagegen votierten und 12 sich enthielten. Kuba wirft den USA vor, aktiv andere Mitgliedsstaaten durch Drohungen mit Zöllen und Visabeschränkungen unter Druck zu setzen, um deren traditionelle Unterstützung für die kubanische Resolution zu schwächen. Trotz der breiten Ablehnung durch die Weltgemeinschaft hat die Resolution der UN-Generalversammlung keine bindende Wirkung und kann die Vereinigten Staaten nicht zur Aufhebung der Maßnahmen zwingen.
Das jüngste Wortgefecht vor den Vereinten Nationen zwischen US-Botschafter Mike Waltz und Kubas Außenminister Bruno Rodríguez offenbarte die tiefen Gräben. Waltz übte scharfe Kritik an der kubanischen Führung seit Fidel Castro, woraufhin kubanische Vertreter Berichten zufolge klatschend auf die Tische schlugen, um seine Rede zu unterbrechen. Außenminister Rodríguez trat daraufhin zum Rednerpult vor und warf Waltz Lügen vor, wobei er erklärte: „Er lügt nicht nur auf arrogante Weise, sondern verletzt auch die Würde dieser Generalversammlung“. Waltz konterte mit deutlichen Worten wie: „Das ist nicht Ihre kommunistische Diktatur“, „Halt Abstand!“ und: „Ist Ihnen klar, mit wem Sie es zu tun haben? Das hier ist Amerika!“.
UN-Menschenrechtsexperten und kubanische Offizielle weisen darauf hin, dass die Verschärfung des Embargos eine Energiekrise, die Verschiebung von über 100.000 chirurgischen Eingriffen sowie Engpässe bei Medikamenten, Lebensmitteln und Trinkwasser zur Folge hat. Kuba führt seine schweren wirtschaftlichen Probleme, die Treibstoffknappheit und die häufigen Stromausfälle direkt auf die US-Blockade zurück. Die USA hingegen argumentieren, dass die wirtschaftliche Misere Kubas nicht dem Embargo, sondern der Ineffizienz und Misswirtschaft der eigenen Regierung geschuldet sei. Diese unversöhnlichen Positionen lassen eine schnelle Entspannung in den Beziehungen zwischen Washington und Havanna unwahrscheinlich erscheinen.
Hinweis: Das Bild zu diesem Beitrag kann KI-generiert sein.
Hinweis: Bei der Bearbeitung dieses Beitrags kann Künstliche Intelligenz zum Einsatz gekommen sein.
Geschrieben von: Redaktion
Die St. Pauli Hits NONSTOP Mittagspause auf dem Kiez: Nonstop die besten Hits aus und für St. Pauli! Egal ob im Büro, unterwegs oder zu Hause - mit unserem Musikmix bleibst du mitten im Leben und in der Stadt.
close
© 2026 Copyright Eyecansee Communications GmbH & Co. KG