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US-Präsident Trump erlaubt Nutzung von steuerfreiem Diesel

today7. Oktober 2026 2

Hintergrund
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US-Präsident Donald Trump hat angesichts der durch den Iran-Krieg gestiegenen Spritpreise die Nutzung von steuerfreiem „rotem“ Diesel für Autofahrer genehmigt. Diese Entscheidung, die bisher nur der Landwirtschaft vorbehaltenen Kraftstoff für den allgemeinen Straßenverkehr freizugeben, soll Abhilfe schaffen und die hohen Kosten an den Tankstellen lindern, wie RADIO REEPERBAHN Hamburg berichtet. Die Maßnahme kommt zu einem Zeitpunkt, da die Treibstoffpreise in den USA Rekordhöhen erreicht haben und politisch genau beobachtet werden.

Der sogenannte „rote Diesel“ ist chemisch identisch mit herkömmlichem Dieselkraftstoff, unterscheidet sich jedoch durch einen roten Farbstoffzusatz. Dieser Farbstoff dient dazu, ihn als steuerbegünstigten Kraftstoff auszuweisen, der normalerweise für den Einsatz außerhalb des öffentlichen Straßenverkehrs, etwa in der Landwirtschaft oder im Baugewerbe, vorgesehen ist. Da auf diesen Diesel keine Bundesverbrauchssteuer von 24,4 Cent pro Gallone erhoben wird, ist er deutlich günstiger als regulärer Straßendiesel. Die unerlaubte Verwendung von rotem Diesel im Straßenverkehr galt bislang als Steuerhinterziehung und wurde mit empfindlichen Bußgeldern geahndet.

Die Ursache für die massiv gestiegenen Treibstoffpreise sieht die US-Regierung unter anderem im anhaltenden Konflikt mit dem Iran. Darüber hinaus tragen auch der Krieg in der Ukraine und globale Engpässe bei den Ölraffineriekapazitäten zu der angespannten Marktlage bei. Präsident Trump argumentiert, dass günstigere Transportkosten, die durch den Einsatz von steuerfreiem Diesel erzielt werden, letztlich zu sinkenden Preisen in den Geschäften führen und somit die allgemeine Teuerung dämpfen werden.

Das von Präsident Trump unterzeichnete Dekret sieht eine vorübergehende Aussetzung der Bundesverbrauchssteuer auf gefärbten Diesel bis Ende 2026 vor, ohne dass Zinsen oder Strafen anfallen. Während die Maßnahme darauf abzielt, alle Autofahrer zu entlasten, wird erwartet, dass vor allem Transportunternehmen und Lkw-Fahrer profitieren, da die meisten amerikanischen Pkw mit Benzin statt Diesel betrieben werden. Für eine Tankfüllung eines 18-Rad-Lkws werden Einsparungen von über 100 US-Dollar prognostiziert, sofern auch die Bundesstaaten entsprechende Steuererleichterungen gewähren. Es ist jedoch zu beachten, dass Trumps Dekret die von den einzelnen US-Bundesstaaten erhobenen Dieselsteuern und deren eigene Regeln nicht außer Kraft setzen kann.

Die zeitlich befristete Lockerung der Dieselregeln ist zudem vor dem Hintergrund der anstehenden Zwischenwahlen im November zu sehen, bei denen Trumps Republikaner in Umfragen schlecht abschneiden. Kritiker befürchten, dass die Maßnahme das Problem der globalen Dieselknappheit nicht nachhaltig lösen wird und es zu Engpässen für die Landwirtschaft kommen könnte. Die Entwicklungen in den USA und auf den internationalen Energiemärkten werden auch hier in Hamburg aufmerksam verfolgt, da sie weitreichende Auswirkungen auf die Weltwirtschaft und damit auch auf lokale Märkte haben können.

Hinweis: Das Bild zu diesem Beitrag kann KI-generiert sein.

Hinweis: Bei der Bearbeitung dieses Beitrags kann Künstliche Intelligenz zum Einsatz gekommen sein.

Geschrieben von: Redaktion

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