Listeners:
Top-Hörer:
play_arrow
RADIO REEPERBAHN Die Hits von St. Pauli
RADIO REEPERBAHN Dance Die Dance Hits von St. Pauli
play_arrow
RADIO REEPERBAHN 80er Die 80er Hits von St. Pauli
play_arrow
RADIO REEPERBAHN Weihnachten Die Weihnachts-Hits von St. Pauli
play_arrow
RADIO REEPERBAHN Deep Die Deephouse Hits von St. Pauli
play_arrow
RADIO REEPERBAHN 90er Die 90er Hits von St. Pauli
play_arrow
RADIO REEPERBAHN Malle Die Hits von Mallorca
play_arrow
RADIO REEPERBAHN Schlager Die Schlager Hits von St. Pauli
Ermittlern ist ein umfassender Schlag gegen ein mutmaßliches Geldwäsche-Netzwerk gelungen, das bundesweit agiert haben soll. Bei einer großangelegten Razzia am Mittwoch, dem 7. Oktober 2026, durchsuchten rund 300 Einsatzkräfte von Zoll, Bundes- und Landespolizei über 30 Objekte in sieben Bundesländern, darunter auch in Hamburg. Die Ermittlungen richten sich gegen eine Bande, die Kriminellen umfangreiche Dienstleistungen wie Geldwäsche, Drogenschmuggel und die Vertuschung von Schwarzarbeit angeboten haben soll – ein Geschäftsmodell, das die Behörden als „Geldwäsche as a service“ bezeichnen.
Im Fokus der Ermittlungen steht eine 72-jährige deutsche Staatsangehörige aus dem Raum Stuttgart, die als Hauptbeschuldigte gilt und das bundesweite Netzwerk angeführt haben soll. Es wird vermutet, dass sie dabei auch mehrere Alias-Personalien nutzte. Im Zuge der koordinierten Aktion gab es insgesamt vier Festnahmen aufgrund erlassener Haftbefehle. Eine dieser Festnahmen erfolgte in Hamburg, während weitere Personen im Raum Stuttgart sowie im Landkreis Lippe in Nordrhein-Westfalen in Gewahrsam genommen wurden.
Das kriminelle Netzwerk soll ein komplexes Geflecht aus zahlreichen Konten im In- und Ausland sowie mehreren Scheinfirmen aufgebaut haben. Über diese Strukturen sollen Hunderttausende Euro aus Betrugstaten geschleust und somit illegal erwirtschaftete Gelder in den legalen Wirtschaftskreislauf eingeschleust worden sein. Darüber hinaus besteht der Verdacht, dass die Beschuldigten die Logistik für Drogenimporte anboten und mittels der Erstellung falscher Rechnungen die Vertuschung von Schwarzarbeit ermöglichten.
Die federführende Generalstaatsanwaltschaft Stuttgart, Zentrum für die Bekämpfung der Finanzkriminalität, und das Zollfahndungsamt Stuttgart leiteten die umfangreichen Maßnahmen. Bei den Durchsuchungen konnten zahlreiche Beweismittel sichergestellt werden, darunter Bargeld im Wert von 75.000 Euro sowie zwei Schusswaffen mit Munition. Dieser Schlag gegen die organisierte Kriminalität verdeutlicht einmal mehr die Entschlossenheit der Behörden, kriminelle Strukturen im Norden und bundesweit zu zerschlagen.
Diese Informationen liefert Ihnen Ihr RADIO REEPERBAHN Hamburg. Wir halten Sie über weitere Entwicklungen auf dem Laufenden.
Hinweis: Das Bild zu diesem Beitrag kann KI-generiert sein.
Hinweis: Bei der Bearbeitung dieses Beitrags kann Künstliche Intelligenz zum Einsatz gekommen sein.
Geschrieben von: Redaktion
© 2026 Copyright Eyecansee Communications GmbH & Co. KG