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Bundeskanzler Friedrich Merz hat Israel am dritten Jahrestag des Hamas-Überfalls festen Beistand zugesichert und dabei die historische Verantwortung Deutschlands bekräftigt. Er betonte, Deutschland werde im Kampf gegen Antisemitismus nicht nachlassen und weiterhin an der Seite des jüdischen Staates stehen. Merz erklärte in Berlin, Deutschland stehe „fest an der Seite Israels“ und dass die israelischen Freunde auf den Einsatz der Bundesrepublik zählen könnten, damit sich ein solches Verbrechen niemals wiederhole.
Der Kanzler erinnerte an die Opfer des brutalen Hamas-Angriffs vom 7. Oktober 2023, bei dem rund 1.200 Israelis getötet und mehr als 200 Menschen in den Gazastreifen verschleppt worden waren. Seine Gedanken seien bei den Opfern, ihren Hinterbliebenen, den Überlebenden und den ehemaligen Geiseln. Gleichzeitig sprach sich Merz für die Gründung eines palästinensischen Staates an der Seite Israels aus, um ein Fundament für eine neue Ordnung zu schaffen, in der Israelis, Palästinenser und ihre Nachbarn in Frieden und Sicherheit leben können. Die Bundesregierung setze sich für dieses Ziel ein.
Die Bekämpfung von Antisemitismus in Deutschland bleibe ein zentrales Anliegen der Bundesregierung. Merz versicherte, dass alles in ihrer Macht Stehende getan werde, um Antisemitismus in all seinen neuen und alten Formen konsequent zu bekämpfen. Er forderte, dass Jüdinnen und Juden in ganz Deutschland ohne Angst leben und jüdisches Leben sich in der Gesellschaft weiter entfalten können müssten. Dies ist auch eine klare Botschaft an die Menschen hier in Hamburg und ganz Deutschland, wo das Bewusstsein für die Sicherheit jüdischen Lebens von großer Bedeutung ist.
Im Zuge des Jahrestages finden in Berlin und anderen deutschen Städten Gedenkveranstaltungen statt. So wird beispielsweise das Brandenburger Tor am Abend des 7. Oktober mit der Flagge Israels illuminiert, um ein Zeichen des Innehaltens und der Solidarität zu setzen. Bundesinnenminister Alexander Dobrindt und Israels Botschafter Ron Prosor werden bei einer zentralen Kundgebung auf dem Berliner Bebelplatz sprechen. Der Nachrichtensender Welt zeigt zudem eine umfassende Sonderberichterstattung zum dritten Jahrestag.
Die deutsche Position, für die Sicherheit und Existenz Israels einzustehen, sei eine Lehre aus der Schoah und Teil der deutschen Identität. Außenminister Johann Wadephul betonte ebenfalls, dass der 7. Oktober für viele Jüdinnen und Juden eine Zäsur darstelle und es einen „entsetzlichen Anstieg von Antisemitismus“ gebe, dem sich die Bundesregierung entschlossen entgegenstelle. Diese Haltung spiegelt sich auch in den laufenden Debatten wider, die die Reeperbahn-Redaktion von RADIO REEPERBAHN aufmerksam verfolgt.
Hinweis: Das Bild zu diesem Beitrag kann KI-generiert sein.
Hinweis: Bei der Bearbeitung dieses Beitrags kann Künstliche Intelligenz zum Einsatz gekommen sein.
Geschrieben von: Redaktion
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