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Wärmepumpen: Hamburg stockt Förderung auf

today21. September 2026 1

Hintergrund
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Hamburgs rot-grüne Koalition plant eine erhebliche Aufstockung der Förderung für Wärmepumpen in der Hansestadt. Für das laufende Jahr sollen dafür zusätzlich sechs Millionen Euro bereitgestellt werden, wie die SPD und Grünen mitteilten. Die Entscheidung über diesen Antrag der Regierungskoalition wird am 30. September in der Hamburgischen Bürgerschaft erwartet. Mit dieser Maßnahme soll der Umstieg auf klimafreundliche Heizsysteme weiter beschleunigt werden.

Die Nachfrage nach Wärmepumpen in Hamburg ist in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Während im Jahr 2024 noch monatlich rund 60 Wärmepumpen neu angemeldet wurden, hat sich diese Zahl im vergangenen Jahr auf etwa 130 pro Monat mehr als verdoppelt. Auch die Antragszahlen für Förderungen beim Wärmepumpenausbau bei der Investitions- und Förderbank (IFB) zeigen einen deutlichen Aufwärtstrend: Sie stiegen von rund 280 Anträgen im zweiten Quartal 2025 auf über 490 Anträge im zweiten Quartal 2026. Seit 2020 bis Juli dieses Jahres wurden in Hamburg insgesamt rund 37 Millionen Euro für die Wärmepumpenförderung bewilligt.

Die zusätzliche Bereitstellung von Mitteln soll sicherstellen, dass die Förderung verlässlich fortgesetzt werden kann und der positive Schwung genutzt wird. Insbesondere soll Hamburg dort gezielt ergänzen, wo Haushalte aufgrund geringerer Unterstützung durch den Bund vor zu hohen Investitionskosten stehen würden. Für das Jahr 2027 ist zudem geplant, das Förderprogramm an die geänderten Rahmenbedingungen des Bundes anzupassen und verstärkt auf Menschen mit geringem Einkommen zuzuschneiden, um eine sozial zielgerichtete Förderung zu gewährleisten.

In Hamburg gibt es bereits eine eigene Heizungsförderung über die IFB Hamburg. Diese unterstützt Investitionsausgaben für Wärmepumpen und damit verbundene Umfeldmaßnahmen mit nicht rückzahlbaren Zuschüssen in Höhe von 20 Prozent. Die maximale Fördersumme beträgt dabei bis zu 9.000 Euro je Einfamilienhaus oder Wohneinheit und bis zu 100.000 Euro je Mehrfamilienhaus. Diese Landesförderung ergänzt die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) durch die KfW. Die durchschnittlichen Brutto-Investitionskosten für Wärmepumpen liegen bei etwa 38.200 Euro, wobei die staatliche Förderung in Hamburg insgesamt rund 50 Prozent dieser Kosten abdecken kann, was etwa 19.080 Euro pro Wärmepumpe entspricht.

Die Maßnahmen fügen sich in Hamburgs ambitionierte Klimaziele ein. Die Hansestadt strebt an, bis 2040 vollständig aus fossilen Energieträgern im Gebäudesektor ausgestiegen zu sein. Dafür sollen 78 Prozent der Häuser eine Wärmepumpe nutzen und 22 Prozent an das Fernwärmenetz angeschlossen sein. Derzeit werden noch 83 Prozent der Gebäude mit Gas oder Öl beheizt, während lediglich drei Prozent über eine Wärmepumpe verfügen. Mit der Aufstockung der Fördermittel unterstreicht Hamburg sein Engagement, die Wärmewende aktiv voranzutreiben und die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu reduzieren.

Hinweis: Das Bild zu diesem Beitrag kann KI-generiert sein.

Hinweis: Bei der Bearbeitung dieses Beitrags kann Künstliche Intelligenz zum Einsatz gekommen sein.

Geschrieben von: Redaktion

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