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Hamburg: Die provisorische Holztreppe an der Bahnstation Berliner Tor wird voraussichtlich bis 2028 erhalten bleiben. Eine Nachricht, die viele Pendler in Hamburg treffen dürfte, da der Rückbau der Brücke mehrfach verzögert wurde. Die Bahn begründet dies mit angepassten Bauabläufen.
Die Deutsche Bahn hat den Abbau der temporären Fußgängerüberführung zu den U- und S-Bahn-Stationen erneut verschoben. Ursprünglich war die Beseitigung der provisorischen Holztreppe für Ende 2024 bis Anfang 2025 vorgesehen. Eine Bahnsprecherin teilte jedoch mit, dass die steilen Holztreppen nun erst im Frühjahr 2028 zurückgebaut werden sollen. Die Verzögerungen bei den Arbeiten seien auf „geänderte bauliche und betriebliche Anforderungen“ in der Planung am Berliner Tor zurückzuführen.
Für die täglich rund 53.000 S-Bahn-Nutzer der Linien S1 und S2 sowie die knapp 125.000 U-Bahn-Fahrgäste am Berliner Tor bedeutet dies weiterhin erhebliche Einschränkungen. Die provisorische Konstruktion, die im Netz oft als „Treppe des Grauens“, „Horror“ oder „Vollkatastrophe“ bezeichnet wird, trennt die S-Bahn von der Bushaltestelle mit über 90 steilen Holzstufen und den Umstieg zwischen S2 und U-Bahn mit über 60 Stufen. Eine Barrierefreiheit mit Rampen, Rolltreppen oder Aufzügen ist derzeit nicht gegeben, was insbesondere für Menschen mit Kinderwagen, Rollstühlen oder Gehhilfen eine große Zumutung darstellt.
Die Station Berliner Tor wird erst dann barrierefrei und mit Aufzügen ausgestattet sein, wenn die Erneuerung der Berlinertordammbrücke abgeschlossen ist. Die Bauarbeiten für die neue Berlinertordammbrücke, die seit Januar 2024 laufen und insgesamt bis Ende 2028 dauern sollen, sind ein entscheidender Faktor für die Fertigstellung der barrierefreien Zugänge. Der Start für die Brücken-Erneuerung war frühestens 2027 geplant, und erst mit ihrer Fertigstellung rechnet die Bahn damit, dass alle S-Bahn-Stationen in Hamburg barrierefrei sein werden. Der erste, südliche Teil der neuen Berlinertordammbrücke wurde bereits am 27. November 2025 freigegeben. Die neue Brücke wird etwa einen Meter höher sein, um die Durchfahrtshöhe für S- und DB-Bahnen zu verbessern und eine geschütztere Verlegung von Leitungen zu ermöglichen.
Hinweis: Das Bild zu diesem Beitrag kann KI-generiert sein.
Hinweis: Bei der Bearbeitung dieses Beitrags kann Künstliche Intelligenz zum Einsatz gekommen sein.
Geschrieben von: Redaktion
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