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Erwarteter Gipfel zwischen Xi und Trump sorgt weltweit für Unruhe

today21. September 2026

Hintergrund
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Der bevorstehende Gipfel zwischen Chinas Staatschef Xi Jinping und US-Präsident Donald Trump in Washington, D.C. am 24. September 2026 hält die Welt in Atem. Die anhaltende Rivalität der beiden Großmächte, insbesondere in den Bereichen Handel, Technologie und Taiwan, verursacht weltweit erhebliche wirtschaftliche und politische Unsicherheit. Das Treffen wird mit Sorge betrachtet, da die Ergebnisse weitreichende Konsequenzen für die globalen Beziehungen haben könnten.

Es handelt sich um das zweite Gipfeltreffen der beiden Staatschefs in diesem Jahr, nachdem sie bereits im Mai in Peking zusammenkamen. Chinas Staatschef Xi Jinping wird voraussichtlich am 23. September in Washington, D.C. eintreffen, mit offiziellen Gesprächen, einem militärischen Empfang im Rosengarten, einem Staatsbankett und einem Besuch der Nationalarchive am 24. und 25. September. Die Erwartungen an den Gipfel sind jedoch eher gedämpft; es wird weniger ein „großer Neuanfang“ als vielmehr eine Stabilisierung der fragilen Handelsbeziehungen erwartet, die als „Wartungsprüfung“ der im Mai getroffenen Vereinbarungen dient.

Ein zentraler Punkt der Agenda sind die anhaltenden Handelsspannungen und Zollverhandlungen. Ein im Oktober 2025 vereinbarter Handelswaffenstillstand läuft im November dieses Jahres aus, was den Druck auf beide Seiten erhöht, eine Verlängerung zu erzielen. Die USA hatten im April 2025 Zölle von bis zu 145 Prozent auf chinesische Importe erhoben, worauf China mit Abgaben von bis zu 125 Prozent reagierte. Trotz teilweiser Reduzierungen lag der effektive US-Zollsatz auf chinesische Produkte im Juli 2026 noch bei 22,8 Prozent, für Stahl und Aluminium sogar bei 40,5 Prozent. Jüngste Berichte deuteten zudem darauf hin, dass die USA zusätzliche Zölle von 7,5 Prozent auf chinesische Waren aufgrund einer Untersuchung zu chinesischen Überkapazitäten erwägen könnten. Im Vorfeld des Gipfels fanden bereits am Sonntag in New York hochrangige Wirtschaftsgespräche statt, die den Boden für das Treffen zwischen Trump und Xi bereiten sollen.

Ein weiteres heißes Eisen ist die Technologie-Rivalität, insbesondere im Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI) und kritischer Mineralien. Die USA und China führten am vergangenen Sonntag bereits intergouvernementale KI-Gespräche in New York, bei denen US-Finanzminister Scott Bessent die Einrichtung eines „US-China KI-Dialogs“ vorschlug, der auch einen Benachrichtigungsmechanismus für sicherheitsrelevante KI-Vorfälle umfassen soll. China holt trotz US-Beschränkungen bei Spitzentechnologien wie Chips rasant auf und hat die Leistungslücke zu führenden US-KI-Modellen verringert. Darüber hinaus spielen kritische Mineralien eine wichtige Rolle, da China ein globales Monopol auf deren Raffination besitzt, welche für militärische Ausrüstung, die Energiewende, KI und Halbleiter unerlässlich sind und Peking eine erhebliche Hebelwirkung verleihen.

Die Taiwan-Frage bleibt ein „rotes Tuch“ für China, das die Insel als eigenes Territorium betrachtet und seine militärischen Aktivitäten in der Taiwanstraße verstärkt hat. China drohte im Vorfeld sogar mit der Absage des Gipfels, falls die USA neue Waffenverkäufe an Taiwan genehmigen sollten. Die USA sind Taiwans wichtigster internationaler Unterstützer und Waffenlieferant. Der höchste US-Diplomat in Taipeh warnte kürzlich, dass ein Konflikt in der Taiwanstraße gravierendere Auswirkungen auf die Weltwirtschaft hätte als der Zweite Weltkrieg.

Angesichts der turbulenten geopolitischen und wirtschaftlichen Weltlage zielt das Treffen darauf ab, die Beziehungen zu stabilisieren und einen Rahmen für einen „gelenkten Wettbewerb“ zu schaffen, anstatt eine Eskalation zu riskieren. Die Welt blickt gespannt auf Washington, in der Hoffnung, dass die beiden Großmächte trotz ihrer tiefen Rivalität Wege finden, die globale Unsicherheit zu mindern.

Hinweis: Das Bild zu diesem Beitrag kann KI-generiert sein.

Hinweis: Bei der Bearbeitung dieses Beitrags kann Künstliche Intelligenz zum Einsatz gekommen sein.

Geschrieben von: Redaktion

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