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Eine Trauerfeier für den bekannten Hamburger Unternehmer und Mäzen Klaus-Michael Kühne fand heute in der Hauptkirche St. Michaelis, dem Michel, statt. Zahlreiche Prominenz aus Politik, Kultur und Sport erwies dem verstorbenen Milliardär die letzte Ehre. Unter den Gästen waren Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher, die Zweite Bürgermeisterin Katharina Fegebank sowie Kultursenator Carsten Brosda. Auch Größen aus der Wirtschaft wie Deutsche-Bank-Chef Christian Sewing und Fußball-Ikone Günter Netzer nahmen Abschied von einer prägenden Figur Hamburgs.
Klaus-Michael Kühne verstarb bereits am 23. oder 24. August 2026 im Alter von 89 Jahren in seinem Wohnort in der Schweiz. Er galt als der reichste Deutsche, mit einem geschätzten Vermögen von über 35 bis 42,5 Milliarden US-Dollar. Als Enkel des Mitbegründers August Kühne formte er das Logistikunternehmen Kühne + Nagel zu einem global agierenden Weltkonzern und hielt zudem bedeutende Anteile an Reedereien wie Hapag-Lloyd und der Lufthansa.
Trotz seines langjährigen Wohnsitzes in der Schweiz seit den 1970er-Jahren blieb Klaus-Michael Kühne seiner Geburtsstadt Hamburg stets eng verbunden und engagierte sich umfassend als Mäzen. Sein herausragendes Engagement zeigte sich in zahlreichen Projekten: Er unterstützte die Elbphilharmonie, gründete die Kühne Logistics University und trieb maßgeblich den Bau einer neuen Staatsoper in Hamburg voran, für die seine Stiftung bis zu 340 Millionen Euro bereitstellen wollte. Besonders hervorzuheben ist auch seine leidenschaftliche und langjährige Förderung des Hamburger SV, derer sich die floralen Arrangements in den Vereinsfarben Blau und Weiß im Michel annahmen.
In seiner Trauerrede würdigte Bürgermeister Tschentscher Kühne als „großzügigen Stifter, eine seiner erfolgreichsten Unternehmerpersönlichkeiten sowie einen engagierten Partner für Projekte, die im besonderen Interesse der Stadt liegen“. Klaus-Michael Kühne hinterlässt ein komplexes Erbe, das sowohl von seiner immensen Großzügigkeit als auch von Diskussionen um seinen Wohnsitz in der Schweiz und die Firmengeschichte während der NS-Zeit geprägt war. Unbestreitbar ist jedoch, dass er mit seinem wirtschaftlichen Erfolg und seinem philanthropischen Wirken über Jahrzehnte hinweg die Entwicklung Hamburgs maßgeblich mitgestaltet und geprägt hat.
Symbolbild – Foto: Pham Ngoc Anh / Pexels
Hinweis: Bei der Bearbeitung dieses Beitrags kann Künstliche Intelligenz zum Einsatz gekommen sein.
Geschrieben von: Redaktion
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