Hamburg Update

Boris Herrmann führt beim Ocean Race Atlantic

today3. September 2026 1

Hintergrund
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Hamburgs Segel-Ass Boris Herrmann liegt mit seiner brandneuen Yacht Malizia 4 an der Spitze des Ocean Race Atlantic. Für den erfahrenen Segler ist dies das erste Rennen mit seinem neuen Bootstyp, und der Start verlief vielversprechend. Das Team Malizia setzte sich von Beginn an in Führung und zeigte mit der Malizia 4 auf Anhieb ihr Potenzial.

Das Ocean Race Atlantic feiert in diesem Jahr seine Premiere und ist eine Hochgeschwindigkeits-Transatlantikregatta über 3.000 bis 3.200 Seemeilen von New York nach Lorient, Frankreich. Die Regatta, die am 2. September 2026 offiziell von einer virtuellen Startlinie vor New York begann, legt großen Wert auf Nachhaltigkeit und Wissenschaft. In Zusammenarbeit mit dem Partner 11th Hour Racing sammelt die Flotte wichtige Klimadaten und setzt sich für Ozeanforschung und den Schutz der Meere ein. Eine Besonderheit dieser Auflage ist zudem die verpflichtende 50-50 Geschlechterverteilung in den Crews, um Gleichberechtigung im Hochseesegeln zu fördern.

Die Malizia 4, eine IMOCA-Rennyacht der neuesten Generation, wurde erst am 6. Juli 2026 in Lorient zu Wasser gelassen. Nach zwei Jahren Entwicklungs- und Bauzeit, an der über 150 Personen und 85.000 Arbeitsstunden beteiligt waren, feiert das Boot nun sein Renn-Debüt. Zu den technischen Neuerungen gehören ein schmalerer, flacherer Rumpf und neue, leistungsstarke Foils, die ein früheres Abheben und eine verbesserte Performance bei verschiedenen Bedingungen ermöglichen sollen. Das vollständig geschlossene Cockpit mit Steuerrädern anstelle einer Pinne ist auf effizientes Handsteuern ausgelegt, was Herrmann zufolge entscheidend für den Erfolg sein könnte.

An Bord der Malizia 4 segelt Boris Herrmann als Skipper gemeinsam mit den Co-Skippern Cole Brauer aus den USA, Justine Mettraux aus der Schweiz und Julien Villion aus Frankreich. Der Start des Rennens erfolgte unter anspruchsvollen Bedingungen mit kabbeliger See und 17 bis 18 Knoten Wind aus Nordost, nachdem die Flotte zunächst mit reduzierter Geschwindigkeit ein Meeresschutzgebiet passiert hatte. Gleich zu Beginn konnte Team Malizia nicht nur die Startlinie als Erster überqueren, sondern auch den ersten „Super Sprint“ für sich entscheiden, eine 20-minütige Wertung innerhalb des Rennens. Dieser eindrucksvolle Start des Teams Malizia mit der neuen Yacht markiert einen wichtigen Schritt auf dem Weg zu zukünftigen Zielen wie dem Ocean Race 2027 und der Vendée Globe 2028.

Symbolbild – Foto: Muhammed Gündüz / Pexels

Hinweis: Bei der Bearbeitung dieses Beitrags kann Künstliche Intelligenz zum Einsatz gekommen sein.

Geschrieben von: Redaktion

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