Hamburg Update

Prozessbeginn nach Goldschmied-Überfall in Langenhorn

today3. September 2026

Hintergrund
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Im Hamburger Landgericht hat der Prozess gegen drei Männer begonnen, die sich für einen brutalen Überfall auf einen Goldschmied in Langenhorn vor rund eineinhalb Jahren verantworten müssen. Die Anklage wirft den Männern gemeinschaftlichen schweren Raub und gefährliche Körperverletzung vor. Es handelt sich um eine Tat, die offenbar akribisch geplant und mit großer Härte durchgeführt wurde.

Die Ermittlungen ergaben, dass die Täter ihr Opfer, einen 71-jährigen Goldschmied, über Wochen gezielt ausspähten. Bereits ab Mitte Februar 2025 sollen sie im Internet recherchiert und das Wohnhaus des Mannes, in dem sich auch seine Werkstatt befindet, beobachtet haben. Sie sollen sogar einen GPS-Tracker am Fahrzeug des Goldschmieds angebracht haben, um seine Bewegungen zu überwachen.

Am Tattag, dem 17. März 2025, schlugen die mutmaßlichen Räuber gegen 10.15 Uhr zu. Während einer der Mittäter die Ehefrau des Goldschmieds in einem Fitnessstudio beobachtete, begaben sich die anderen zur Wohnung in Langenhorn. Als der Goldschmied die Tür öffnete, sollen sie ihn sofort überwältigt, ihm ins Gesicht geschlagen und ihn in die Küche geschleift haben. Dort wurde der 71-Jährige gefesselt, geknebelt und mit dem Tode bedroht, um die Herausgabe eines Tresors zu erzwingen.

Bei dem Überfall erbeuteten die Täter Schmuck, Altgold und Edelsteine im Wert von rund 250.000 Euro. Das Opfer erlitt eine aufgeplatzte Lippe, Prellungen an Kopf und Gesicht sowie Fesselspuren an den Handgelenken. Der Prozessauftakt im Landgericht Hamburg war von Emotionen geprägt; so soll die Tochter des Goldschmieds im Gerichtssaal in Tränen ausgebrochen sein.

Neben den drei Angeklagten sind den Behörden weitere mutmaßliche Mittäter bekannt, von denen sich einer, der die Frau des Goldschmieds überwacht haben soll, noch auf der Flucht befindet. Die Staatsanwaltschaft wird in den kommenden Verhandlungstagen versuchen, die umfangreichen Vorwürfe gegen Dragan P. (49), Marjan A. (47) und Usi S. (24) zu beweisen.

Symbolbild – Foto: Antoni Shkraba / Pexels

Hinweis: Bei der Bearbeitung dieses Beitrags kann Künstliche Intelligenz zum Einsatz gekommen sein.

Geschrieben von: Redaktion

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