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Die Max-Brauer-Allee in Hamburg bleibt länger als ursprünglich geplant gesperrt. Wie RADIO REEPERBAHN Hamburg bereits berichtete, wird die wichtige Verkehrsader im Kreuzungsbereich mit der Stresemannstraße voraussichtlich bis zum 20. Oktober 2026 vollständig für den motorisierten Verkehr gesperrt bleiben, nachdem umfangreiche Reparaturen nach dem Transport der neuen Sternbrücke notwendig wurden. Ursprünglich war eine Freigabe bereits für die zweite Septemberhälfte vorgesehen.
Grund für die deutliche Verzögerung sind vor allem umfangreiche Arbeiten an den Nebenflächen der Straße. Die Wiederherstellung von Geh- und Radwegen erweist sich als aufwändiger als zunächst angenommen, und zusätzliche Arbeiten am Bahndamm sind erforderlich. Die Deutsche Bahn teilte mit, dass aufgrund schwieriger Untergrundverhältnisse deutlich mehr Boden ausgetauscht und neues Erdmaterial eingebracht werden muss, wofür rund 10.000 Tonnen zusätzliche Erde über die Kreuzung transportiert werden mussten. Auch die Erneuerung von Fahrbahnmarkierungen und die temporäre Aufstellung größerer Pflanzkübel tragen zur Verlängerung der Sperrung bei.
Die Max-Brauer-Allee war im Zuge des spektakulären Transports der neuen Sternbrücke voll gesperrt worden. Die 3.700 Tonnen schwere und 108 Meter lange Bogenbrücke wurde Ende Juli über eine Strecke von etwa 500 Metern von einer Vormontagefläche auf die Max-Brauer-Allee verschoben und anschließend eingehoben. Das Bauwerk ersetzt die rund 100 Jahre alte Bestandsbrücke und ist ein zentraler Bestandteil zur Sicherstellung eines leistungsfähigen Schienennetzes in Hamburg. Über die neue Sternbrücke rollen bereits seit dem 31. August 2026 wieder Fern-, Regional- und S-Bahnen, täglich nutzen rund 1.000 Züge die Strecke.
Während die Max-Brauer-Allee noch bis weit in den Oktober hinein gesperrt bleibt, konnte die Stresemannstraße im Kreuzungsbereich ab dem 7. September 2026 um 20 Uhr wieder mit jeweils einer Fahrspur pro Richtung für den Autoverkehr freigegeben werden. Auch die Buslinien 3 und X3 verkehren seit diesem Zeitpunkt wieder auf ihrem regulären Weg über die Stresemannstraße, wobei zunächst provisorische Ersatzhaltestellen bedient werden. Für den Rad- und Fußverkehr sind weiterhin Umleitungen eingerichtet, da auch die Gehwege der Max-Brauer-Allee im Bereich der Kreuzung bis zum 20. Oktober gesperrt bleiben. Kleinere Verkehrseinschränkungen im gesamten Kreuzungsbereich sind aufgrund weiterer Bauarbeiten, insbesondere Pflasterarbeiten, noch bis Ende Oktober möglich.
Symbolbild – Foto: Wolfgang Weiser / Pexels
Hinweis: Bei der Bearbeitung dieses Beitrags kann Künstliche Intelligenz zum Einsatz gekommen sein.
Geschrieben von: Redaktion
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