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Neue Pläne für Karstadt-Gebäude in Harburg vorgestellt

today2. September 2026 2

Hintergrund
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Für das frühere Karstadt-Gebäude in Harburg wurden neue Nutzungspläne bekannt gegeben. Das Konzept sieht eine gemeinsame Nutzung durch Volkshochschule, Bücherhalle und Museum vor, ergänzt durch die Schaffung neuen Wohnraums. Diese umfassenden Pläne wurden vom Hamburger Senat auf den Weg gebracht, um dem lange leerstehenden Gebäude am Schloßmühlendamm neues Leben einzuhauchen und die Harburger Innenstadt nachhaltig zu stärken.

Die Stadt Hamburg hatte das rund 7.000 Quadratmeter große Areal am Schloßmühlendamm in Harburg erworben. Der Landesbetrieb Immobilienmanagement und Grundvermögen (LIG) übte 2023 das Vorkaufsrecht aus, und das Grundstück ging 2024 formal in den Besitz der Stadt über. Ziel des Ankaufs war es, Leerstand und Spekulationen zu verhindern und die Entwicklung im Interesse der Bürgerinnen und Bürger zu gestalten. Finanzsenator Andreas Dressel (SPD) betonte in der Bezirksversammlung Harburg, dass die Immobilie ein Zentrum für öffentliche Nutzungen werden und Wohnraum entstehen soll.

Bereits jetzt wird das Erdgeschoss des ehemaligen Kaufhauses temporär genutzt. Das Archäologische Museum Hamburg hat dort im Februar 2025 seine Dependance „Planet Harburg“ eröffnet. Auf 400 Quadratmetern werden seither Ausstellungen zur Harburger Stadtgeschichte gezeigt, ergänzt um einen Veranstaltungsraum, der auch für Kinovorführungen genutzt wird. Dieses niedrigschwellige Kulturangebot ist kostenfrei und soll einen wichtigen Beitrag zur Belebung des Standorts leisten, noch bevor die langfristigen Umbauarbeiten beginnen.

Die genauen Details der Mischnutzung werden derzeit im Rahmen einer Machbarkeitsstudie geklärt. Diese Studie soll aufzeigen, ob das Gebäude umgebaut, teilweise abgerissen oder vollständig neu errichtet wird und wird voraussichtlich noch in diesem Jahr vorliegen. Basierend auf diesen Ergebnissen wird entschieden, welche Grundstücksteile verkauft und welche durch die Stadt Hamburg selbst entwickelt werden, wobei die öffentlichen Nutzungen im Eigentum der Stadt verbleiben sollen. Der Senat hat die Bürgerschaft bereits um Zustimmung zu einem möglichen Verkauf oder Teilverkauf des Grundstücks gebeten.

Es wird erwartet, dass der eigentliche Umbau oder Neubau des Areals noch einige Zeit in Anspruch nehmen wird, wobei eine finale Nutzung möglicherweise erst im Jahr 2035 erreicht wird. Bis dahin sind weiterhin Zwischennutzungen vorgesehen. Die Pläne für das ehemalige Karstadt-Gebäude sind ein entscheidender Schritt für die Entwicklung der Harburger Innenstadt und sollen einen lebendigen Treffpunkt für Bildung, Kultur und Gemeinschaft schaffen.

Symbolbild – Foto: 0xd1ma / Pexels

Hinweis: Bei der Bearbeitung dieses Beitrags kann Künstliche Intelligenz zum Einsatz gekommen sein.

Geschrieben von: Redaktion

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