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Eine erneute Eskalation der Spannungen im Nahen Osten hat zu gegenseitigen Angriffen zwischen den USA und dem Iran geführt. Nach einer Phase der Zurückhaltung griffen die Vereinigten Staaten iranische Raketenwerfer auf der Insel Larak an. Teheran reagierte umgehend und attackierte im Gegenzug zwei US-Stützpunkte in Jordanien.
Der Angriff der USA auf die Insel Larak erfolgte Berichten zufolge präventiv. Ziel waren demnach zwei Raketenwerfer, an denen Einheiten der iranischen Revolutionsgarden Vorbereitungen getroffen haben sollen, um Raketen mit Seeminen in die Straße von Hormus abzufeuern. Die Revolutionsgarden meldeten infolge des US-Angriffs mehrere Tote und Verletzte unter ihren Kämpfern und Zivilisten. Die Straße von Hormus, eine entscheidende Meerenge für den weltweiten Ölhandel, steht seit Monaten im Zentrum erbitterter Auseinandersetzungen zwischen beiden Ländern.
Die iranische Vergeltungsaktion umfasste einen kombinierten Drohnen- und Raketenangriff auf die US-Militärbasen King Hussein und Al Azraq in Jordanien. Das jordanische Militär erklärte jedoch über die staatliche Nachrichtenagentur Petra, dass acht der eindringenden Raketen abgefangen und zerstört wurden. Auch US-Beamte bestätigten, dass keine Einschläge gemeldet wurden und die Angriffe ohne größere Auswirkungen blieben.
Inmitten dieser Zuspitzung hat Bundesfinanzminister und Vizekanzler Lars Klingbeil (SPD) vor dem anstehenden G20-Treffen im amerikanischen Asheville ein deutliches Ende des eskalierenden Iran-Kriegs gefordert. Klingbeil betonte, die wichtigste Botschaft sei an die USA gerichtet: „Beendet diesen Krieg“. Er verwies zudem auf die hohen Spritpreise, die er auf den „verantwortungslosen Krieg“ im Iran zurückführte.
Der seit etwa sechs Monaten andauernde Konflikt, der auch als „Wirtschaftskrieg“ bezeichnet wird, prägt die globalen Märkte und diplomatischen Beziehungen. US-Finanzminister Scott Bessent, ebenfalls beim G20-Treffen anwesend, beabsichtigt, die wirtschaftliche Isolation des Iran voranzutreiben und droht mit Sekundärsanktionen gegen Länder, die weiterhin Handelsbeziehungen zu Teheran unterhalten. Dies verdeutlicht die tiefgreifenden Auswirkungen und die internationale Besorgnis über die anhaltende Eskalation im Nahen Osten.
Symbolbild – Foto: XT7 Core / Pexels
Hinweis: Bei der Bearbeitung dieses Beitrags kann Künstliche Intelligenz zum Einsatz gekommen sein.
Geschrieben von: Redaktion
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