Hamburg Update

Menschen stundenlang auf Kettenkarussell auf dem Dom festsitzend

today26. August 2026 4

Hintergrund
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Auf dem Hamburger Dom kam es am Dienstagabend zu einem Großeinsatz, nachdem 23 Fahrgäste eines Kettenkarussells stundenlang in luftiger Höhe festsaßen. Das Riesen-Karussell „Nordic Tower“ blieb in etwa 25 bis 30 Metern Höhe stehen, wodurch die betroffenen Personen rund drei Stunden lang ausharren mussten, bevor sie in einer aufwendigen Rettungsaktion befreit werden konnten. Der Alarm wurde gegen 21 Uhr ausgelöst, und ein Großaufgebot an Einsatzkräften eilte zum Heiligengeistfeld, um Hilfe zu leisten.

Die Rettungsmaßnahmen gestalteten sich komplex. Speziell ausgebildete Höhenretter machten sich bereit, zu den festsitzenden Passagieren aufzusteigen, um sie zu versorgen. Die Feuerwehr setzte zudem ein Teleskopmastfahrzeug 70 ein, um die Menschen in den Gondeln mit Decken zu versorgen, da die Temperaturen im Laufe des Abends sanken. Auch das Deutsche Rote Kreuz und ein Notarzt waren vor Ort, um die Fahrgäste am Boden medizinisch zu betreuen. Zwischenzeitlich bestand die Sorge, dass unter den Betroffenen Panik ausbrechen könnte.

Der „Nordic Tower“ gilt mit einer Gesamthöhe von rund 80 Metern als eines der größten transportablen Hochkettenkarusselle Deutschlands und bietet Platz für 32 Personen in 16 Doppelsitzen. Ein Fahrgast berichtete, ein „lautes Knacken“ gehört zu haben, bevor das Fahrgeschäft langsamer wurde und schließlich zum Stillstand kam. Nach stundenlangen Bemühungen konnte das Karussell gegen Mitternacht im Notfallmodus heruntergefahren werden. Nach Angaben der Polizei geriet das Fahrgeschäft in eine Sicherheitsbremse, welche manuell mit Kettenzügen um etwa 20 Zentimeter angehoben werden musste, um das Karussell anschließend elektronisch herunterfahren zu können.

Nachdem alle Fahrgäste sicher den Boden erreicht hatten, wurden sie von Ärzten und Sanitätern betreut. Glücklicherweise blieben alle Personen unverletzt, und niemand musste in ein Krankenhaus gebracht werden. Auch andere Schausteller des Doms versorgten die Geretteten mit warmen Getränken. Die genaue Ursache der Panne ist derzeit noch unklar und wird nun von einem TÜV-Sachverständigen untersucht.

Der Hamburger Sommerdom, auf dem sich dieser Vorfall ereignete, dauert in diesem Jahr erstmals fünf statt der üblichen vier Wochen und endet am kommenden Sonntag. Das beliebte Volksfest auf dem Heiligengeistfeld in St. Pauli lockte im vergangenen Jahr über 1,3 Millionen Besucher an.

Symbolbild – Foto: Wolfgang Weiser / Pexels

Hinweis: Bei der Bearbeitung dieses Beitrags kann Künstliche Intelligenz zum Einsatz gekommen sein.

Geschrieben von: Redaktion

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