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Bei einem tragischen Flugzeugabsturz in Kroatien sind am vergangenen Freitag zwei Mitglieder einer Hamburger Fluggemeinschaft ums Leben gekommen. Die beiden Insassen eines Motorseglers verunglückten im unwegsamen Velebit-Gebirge nahe der Küstenstadt Zadar. Die genaue Unglücksursache ist weiterhin unklar und Gegenstand laufender Ermittlungen.
Der zweisitzige Motorsegler vom Typ Super Dimona HK36TC-100, ein 20 Jahre altes Fluggerät, war am Freitag vom tschechischen Olomouc (Olmütz) gestartet und befand sich auf dem Weg in das kroatische Zadar. Gegen 16.14 Uhr brach der Kontakt zu der Maschine ab, woraufhin eine großangelegte Such- und Rettungsaktion eingeleitet wurde.
Die Suche nach dem Flugzeugwrack und den Insassen gestaltete sich äußerst schwierig und langwierig, da sich die Absturzstelle in unwegsamem Gelände des Nationalparks Paklenica im Velebit-Gebirge befand. Zivilschutz, Feuerwehren und Bergrettung waren an dem Einsatz beteiligt. Zeitweise schlechte Wetter- und Sichtverhältnisse erschwerten die Bergungsarbeiten zusätzlich, weshalb auch Drohnen zum Einsatz kamen. Erst gegen 22 Uhr am Freitagabend konnten die Rettungskräfte die Absturzstelle lokalisieren und die Leichen der Opfer bergen.
Die beiden Todesopfer sind deutsche Staatsbürger, was vom Auswärtigen Amt bestätigt wurde. Es handelt sich um Mitglieder der Airbus HFB-Fluggemeinschaft e.V. aus Wenzendorf bei Hamburg. Der Verein hat auf seiner Homepage eine Trauerbekundung veröffentlicht und sprach den Familien, Angehörigen und Freunden der Verstorbenen sein tiefstes Beileid aus. Nach unbestätigten Berichten des kroatischen Portals „jutarnji.hr“ soll es sich bei den Verunglückten um einen Mann und eine Frau im Seniorenalter gehandelt haben, wobei der Mann das Flugzeug gesteuert haben soll.
Die Ermittlungen zur genauen Absturzursache wurden von der staatlichen Agentur für Luftfahrt-, See- und Eisenbahnunfälle (AIN) aufgenommen und dauern noch an. Das Velebit-Gebirge ist bei Piloten als anspruchsvolles Fluggebiet bekannt, da sich die Wetterbedingungen dort schnell ändern können und die Gegend hinter der Adriaküste steil ansteigt.
Symbolbild – Foto: Lindeboom Jean-Bapt / Pexels
Hinweis: Bei der Bearbeitung dieses Beitrags kann Künstliche Intelligenz zum Einsatz gekommen sein.
Geschrieben von: Redaktion
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