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RADIO REEPERBAHN Hamburg: Aktuelle Lage in Kiew – Massive Angriffe fordern Opfer und alarmieren Europa
Die ukrainische Hauptstadt Kiew ist erneut Ziel massiver russischer Angriffe geworden. Bei nächtlichen und tagelangen Attacken kamen mindestens 16 Menschen ums Leben und über 30 weitere wurden verletzt. Die anhaltenden Angriffe verdeutlichen die fortbestehende Verwundbarkeit der Zivilbevölkerung und der Infrastruktur in der Ukraine. Die Ukraine beklagt täglich einen Mangel an Flugabwehrraketen zum Schutz vor russischen Luftschlägen, was Moskau bei diesen massiven Attacken auf Kiew erneut ausnutzt.
Die jüngsten Luftangriffe am 20. August 2026 führten zu mehreren Bränden und Stromausfällen in Kiew. Dabei wurden auch Wohnhäuser, darunter ein Hochhaus, ein Kinderkrankenhaus und eine Schule getroffen, wie Behörden mitteilten. Bürgermeister Vitali Klitschko erklärte den 21. August zum Tag der Trauer in Kiew, um der Opfer des massiven Angriffs zu gedenken. Laut dem ukrainischen Katastrophenschutz wurden bei einem russischen Angriff auf Kiew bereits am 20. August 2026 mindestens zwölf Menschen getötet und mehr als 30 verletzt, wobei Dutzende ballistische Raketen und fast 170 Drohnen zum Einsatz kamen.
Russland setzt bei seinen Luftschlägen verstärkt ballistische Raketen ein, wissend um den Mangel der Ukraine an Flugabwehrraketen. Experten zufolge sind insbesondere die US-amerikanischen Patriot-Systeme PAC 2 und PAC 3 in der Lage, ballistische Raketen abzufangen, doch diese sind weltweit knapp geworden. Die ukrainische Luftverteidigung kann den anfliegenden Raketen gerade kaum etwas entgegensetzen, da es dem Land an Flugabwehrraketen für Patriot-Systeme mangelt, insbesondere des Typs PAC-3, die für die Abwehr ballistischer Raketen geeignet sind.
In Reaktion auf die anhaltenden Angriffe und zum Schutz seines Luftraums leitete Polen eine militärische Luftoperation ein und ließ Kampfjets aufsteigen. Die Ukraine muss sich dringend an die neuen Herausforderungen anpassen und ihr Luftabwehrsystem diversifizieren, da sonst die Gefahr besteht, dass Städte in Trümmer gelegt werden. Mittelfristig hofft Kiew auf verbesserte französisch-italienische SAMP-T-Systeme, von denen noch in diesem Jahr mehrere Batterien geliefert werden könnten. Zudem arbeitet die Ukraine mit europäischen Partnern an einem eigenen Luftverteidigungssystem namens Freyja, dessen Prototyp jedoch erst Mitte kommenden Jahres erwartet wird.
Symbolbild – Foto: Алесь Усцінаў / Pexels
Hinweis: Bei der Bearbeitung dieses Beitrags kann Künstliche Intelligenz zum Einsatz gekommen sein.
Geschrieben von: Redaktion
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