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Hamburg verzeichnet im Oktober eine schwache, aber spürbare Herbstbelebung auf dem Arbeitsmarkt. Die Zahl der Arbeitslosen in der Hansestadt sank um 242 Personen im Vergleich zum Vormonat und liegt nun bei insgesamt 95.282 gemeldeten Arbeitslosen. Dies teilte die Agentur für Arbeit Hamburg am Freitag mit. Die Arbeitslosenquote in der Metropole an der Elbe ging entsprechend leicht um 0,1 Prozentpunkte auf 8,3 Prozent zurück.
Der Leiter der Agentur für Arbeit Hamburg, Sönke Fock, sprach von einer „weiterhin guten Entwicklung“ und betonte, dass sich die bereits im September begonnene Herbstbelebung fortsetze. Er hob hervor, dass die Arbeitslosigkeit gegenüber dem Vormonat verhalten zurückgehe, die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung merklich steige und die Nachfrage der Unternehmen nach Arbeitskräften auf einem stabilen Niveau bleibe. Tatsächlich waren im August 2026 1.093.800 Menschen in Hamburg sozialversicherungspflichtig beschäftigt, was einem Anstieg von 8.700 oder 0,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Dies steht im Kontrast zum bundesweiten Trend, wo die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung im selben Zeitraum um 0,1 Prozent sank.
Trotz des monatlichen Rückgangs stieg die Zahl der Arbeitslosen in Hamburg im Vergleich zum Vorjahresmonat um 1.373 Personen oder 1,5 Prozent. Die Arbeitslosenquote blieb im Jahresvergleich jedoch unverändert. Im Oktober meldeten die Unternehmen in der Stadt 2.505 neue Stellen, was einen Rückgang von 575 oder 18,7 Prozent gegenüber dem Vormonat darstellt. Der Bestand an offenen Stellen sank im Vergleich zum September um 167 auf 15.491, lag aber immer noch 912 oder 6,3 Prozent über dem Vorjahreswert. Gleichzeitig stieg die Zahl der neu gemeldeten Arbeitslosen um 243 auf 7.452, während 6.292 zuvor Arbeitslose eine neue Beschäftigung aufnahmen, was 1.182 oder 15,8 Prozent weniger waren als im September.
Bundesweit zeigte sich ebenfalls eine schwache Herbstbelebung. Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland sank im Oktober saisonbedingt um 40.000 auf 2,955 Millionen, die Arbeitslosenquote um 0,1 Prozentpunkte auf 6,3 Prozent. Die Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit, Andrea Nahles, kommentierte die Lage mit den Worten, dass die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für eine nachhaltige Besserung am Arbeitsmarkt nach wie vor nicht ausreichend seien und der Rückgang der Arbeitslosigkeit vergleichsweise schwach ausfalle. Für unsere Hörerinnen und Hörer von RADIO REEPERBAHN Hamburg bleiben wir an diesem wichtigen Thema dran.
Symbolbild – Foto: fauxels / Pexels
Hinweis: Bei der Bearbeitung dieses Beitrags kann Künstliche Intelligenz zum Einsatz gekommen sein.
Geschrieben von: Redaktion
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