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Hamburgs Nahverkehr der Zukunft nimmt weiter Gestalt an, und die Bevölkerung darf aktiv mitwirken: Die Hamburger Hochbahn hat die Bürgerinnen und Bürger aufgerufen, Namensvorschläge für drei künftige U5-Haltestellen einzureichen. Konkret geht es um die Bezeichnungen für die Stationen, die am Hamburger Volkspark, der Universität und der Jarrestraße entstehen werden. Diese Initiative unterstreicht das Engagement der Hochbahn für eine enge Zusammenarbeit mit den Hamburgerinnen und Hamburgern bei der Gestaltung der neuen U-Bahn-Linie. Hier bei RADIO REEPERBAHN Hamburg halten wir Sie über die Fortschritte des Megaprojekts auf dem Laufenden.
Die U5 ist Deutschlands größtes U-Bahn-Bauprojekt und wird Hamburgs erste vollautomatische U-Bahn-Linie sein, die zu 100 Prozent mit Ökostrom betrieben wird. Mit einer geplanten Länge von rund 29 Kilometern und insgesamt 24 neuen Haltestellen soll die U5 wichtige Stadtteile von Bramfeld im Nordosten bis nach Osdorf im Westen der Stadt miteinander verbinden. Die neue Linie soll Fahrzeiten deutlich verkürzen und hunderttausende Menschen, darunter Pendler und Studenten, besser an das Schnellbahnnetz anschließen, indem sie Schlüsselziele wie die Universität Hamburg, das UKE, die City Nord und die Arenen direkt anbindet.
Die aktuelle Namenssuche für die Haltestellen am Volkspark, der Universität und der Jarrestraße bietet den Fahrgästen die Möglichkeit, direkt an der Identität der neuen Linie mitzuwirken. Interessierte können ihre Vorschläge noch bis zum 8. November online unter schneller-durch-hamburg.de einreichen. Nach dieser Frist wird eine Jury aus Vertretern des HVV, der Bezirke, Behörden und der betroffenen Stadtteile bis zu drei passende Vorschläge pro Station auswählen. Die finale Entscheidung liegt dann erneut bei den Bürgern, die bis zum 6. Dezember in einer öffentlichen Abstimmung über die endgültigen Namen befinden können.
Es ist nicht das erste Mal, dass die Hochbahn auf die Beteiligung der Öffentlichkeit setzt. Bereits im Jahr 2021 wurden für die Haltestellen des östlichen U5-Abschnitts (Bramfeld bis City Nord) Namensvorschläge gesammelt und in einer öffentlichen Abstimmung entschieden. Damals setzten sich weitgehend die bestehenden Stadtteilnamen durch, wie City Nord (Stadtpark), Barmbek-Nord, Steilshoop und Bramfeld. Die Kriterien für die Namensfindung umfassen dabei unter anderem gute Lesbarkeit, einen klaren Bezug zum jeweiligen Standort und technische Eignung, wobei Namen von lebenden Personen ausgeschlossen sind.
Die Bauarbeiten an der U5, die insgesamt bis etwa 2040 abgeschlossen sein sollen, schreiten stetig voran. Der erste Abschnitt zwischen Sengelmannstraße und City Nord soll voraussichtlich bereits 2027 den Probebetrieb aufnehmen und Ende 2029 für Fahrgäste freigegeben werden. Die Haltestelle Jarrestraße wird voraussichtlich um das Jahr 2035 eröffnet. Mit der geplanten Linienfarbe Karamell und einem vollautomatischen Betrieb, der Takte von bis zu 90 Sekunden ermöglicht, wird die U5 die Mobilität in Hamburg grundlegend verändern und täglich über 315.000 Fahrgäste befördern können.
Hinweis: Das Bild zu diesem Beitrag kann KI-generiert sein.
Hinweis: Bei der Bearbeitung dieses Beitrags kann Künstliche Intelligenz zum Einsatz gekommen sein.
Geschrieben von: Redaktion
today28. Oktober 2026
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