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Der Hamburger Senat hat wichtige Mittel für die umfassende Sanierung der Eissporthalle in Farmsen freigegeben. Diese Entscheidung ist ein entscheidender Schritt, um den Eissport in Hamburg langfristig zu sichern, insbesondere nach dem Scheitern eines Ersatzprojekts in Eidelstedt. Es wurde ein Sanierungspaket von über einer Million Euro angekündigt, wobei Quellen des Hamburger Abendblatts von 1,1 Millionen Euro sprechen.
Die bewilligten Gelder sind dringend notwendig, denn die Eissporthalle in Farmsen, die bereits 1978 eröffnet wurde, gilt als technisch, energetisch und funktional nicht mehr zeitgemäß. Zu den geplanten Maßnahmen gehört die Erneuerung der Heizungsanlage, die seit 2023 provisorisch mit einer mobilen Ölheizung betrieben wird und nun durch eine Luft-Wasser-Wärmepumpe mit zusätzlichem Elektro-Spitzenkessel ersetzt werden soll. Auch sicherheitsrelevante Maßnahmen wie Dachabdichtungen und die Erneuerung des Brandschutzes stehen auf der Agenda. Obwohl die ersten Planungsphasen abgeschlossen sind, fehlt bislang noch ein verbindlicher Fertigstellungstermin für die Sanierungsarbeiten.
Die Notwendigkeit dieser Investition wird durch die angespannte Lage des Eissports in Hamburg zusätzlich unterstrichen. Eine geplante mobile Eissportanlage in Hamburg-Eidelstedt, die als temporärer Ersatz für die im September 2025 wegen Einsturzgefahr geschlossene Eissporthalle in Stellingen dienen sollte, wird nicht realisiert. Eine Ausschreibung für das rund 1,5 Millionen Euro teure Projekt blieb ohne Bewerber. Zudem steht die Q.beyond-Arena im Volkspark dem Eissport seit der Saison 2023/2024 nicht mehr zur Verfügung, da sie in eine Dreifeldhalle umgebaut wurde. Unser Sender, RADIO REEPERBAHN, berichtete bereits über das Scheitern des Eidelstedter Projekts.
Mit diesen Entwicklungen ist das Eisland Farmsen die einzige verbleibende reguläre Eissportstätte in Hamburg und seit Jahren nahezu zu 100 Prozent ausgelastet. Der zusätzliche Andrang führt zu massiven Engpässen für Eishockeyvereine, Eiskunstläufer und Freizeitsportler, die um ihre Trainings- und Wettkampfzeiten bangen. Die Hamburger Eissportgemeinschaft reagiert mit großer Besorgnis; eine Petition unter dem Titel „Rettet den Eissport in Hamburg!“ macht die Runde. Die CDU Hamburg hat zudem Alternativen vorgeschlagen, wie eine temporäre Eisfläche in den Hamburger Messehallen.
Die freigegebenen Mittel für die Eissporthalle Farmsen sind somit ein wichtiges Signal und eine notwendige Maßnahme, um den Eissport in unserer Stadt zu stabilisieren. Sie mildern die Folgen der weggefallenen Eisflächen und geben Hoffnung, dass Hamburg weiterhin ein attraktives Angebot für Eissportlerinnen und Eissportler bereitstellen kann, auch wenn die langfristige Perspektive und der Bedarf an weiteren Eisflächen bestehen bleiben.
Hinweis: Das Bild zu diesem Beitrag kann KI-generiert sein.
Hinweis: Bei der Bearbeitung dieses Beitrags kann Künstliche Intelligenz zum Einsatz gekommen sein.
Geschrieben von: Redaktion
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