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Staatsbesuch in China

today26. Oktober 2026

Hintergrund

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier ist zu einem mehrtägigen Staatsbesuch in China eingetroffen. Die Reise, die vom 26. bis zum 31. Oktober 2026 dauert, findet in einer Phase statt, die sowohl politisch als auch wirtschaftlich als heikel für die Beziehungen zwischen Deutschland und der Volksrepublik gilt. Deutschland setzt dabei auf den direkten Dialog mit China, um die komplexen Beziehungen zu gestalten und Herausforderungen anzugehen.

Der Staatsbesuch ist der erste eines deutschen Bundespräsidenten in China seit fast acht Jahren und folgt einer Einladung des chinesischen Staatspräsidenten Xi Jinping. Neben Beijing wird Bundespräsident Steinmeier auch die ostchinesische Provinz Anhui besuchen. Das Reiseprogramm umfasst Gespräche mit der politischen Führung Chinas, darunter Staatspräsident Xi Jinping, Ministerpräsident Li Qiang und der Vorsitzende des ständigen Ausschusses des Nationalen Volkskongresses, Zhao Leji. Darüber hinaus sind Treffen mit Vertretern aus Wirtschaft, Kultur, Wissenschaft und Zivilgesellschaft geplant. In der Provinz Anhui wird der Bundespräsident unter anderem die Volkswagen China Technology Company (VCTC) besuchen, was die Bedeutung der wirtschaftlichen Beziehungen unterstreicht.

Die deutsch-chinesischen Beziehungen sind von einer Mischung aus Partnerschaft, Wettbewerb und systemischer Rivalität geprägt. China ist seit 2016 der größte Warenhandelspartner Deutschlands und die Wirtschaftsbeziehungen sind weiterhin intensiv, auch wenn die Rahmenbedingungen schwieriger werden. Themen wie Menschenrechte, fairen Wettbewerb und die Geltung internationalen Rechts bleiben jedoch Punkte, bei denen grundsätzliche Meinungsverschiedenheiten bestehen. Der Bundespräsident möchte in China für ausbalancierte Beziehungen werben und betonen, dass Deutschland enge und belastbare wirtschaftliche Beziehungen anstrebt, die im Interesse beider Seiten liegen und Ungleichgewichte abbauen.

Begleitet wird Bundespräsident Steinmeier von einer hochrangigen Delegation, darunter Vertreter aus dem Deutschen Bundestag, dem Europäischen Parlament, der Bundesregierung sowie aus Wirtschaft, Kultur, Wissenschaft und Zivilgesellschaft. Er wird auch eine Grundsatzrede an der Peking-Universität halten und dort eine Ehrenprofessur erhalten. Der Besuch zielt darauf ab, das gegenseitige Vertrauen zu festigen, die Zusammenarbeit auszubauen und gemeinsam Innovationen voranzutreiben, um somit mehr Stabilität in die chinesisch-europäischen Beziehungen zu bringen. Für uns hier bei RADIO REEPERBAHN in Hamburg ist die Entwicklung dieser wichtigen diplomatischen Mission von großem Interesse, da sie weitreichende Implikationen für die globale Wirtschaft und Politik hat.

Der Staatsbesuch unterstreicht die Notwendigkeit des Dialogs in einer Zeit globaler Herausforderungen wie Klimawandel, globale Gesundheitsfragen und Ernährungssicherheit, bei denen die deutsch-chinesische Zusammenarbeit von großer Bedeutung ist. Die deutsche Chinapolitik orientiert sich dabei an der 2023 verabschiedeten China-Strategie der Bundesregierung, die eine umfassende Darstellung der Beziehungen bietet. Trotz der Komplexität der Beziehungen bleibt es ein wichtiges Anliegen Deutschlands, dass China die Offenheit seiner Märkte für europäische Unternehmen erhöht und rechtsstaatliche Strukturen weiterentwickelt. Die Hamburger Wirtschaft verfolgt diesen Dialog aufmerksam, da China ein entscheidender Faktor für den Welthandel und somit auch für den Hafen Hamburg ist.

Hinweis: Das Bild zu diesem Beitrag kann KI-generiert sein.

Hinweis: Bei der Bearbeitung dieses Beitrags kann Künstliche Intelligenz zum Einsatz gekommen sein.

Geschrieben von: Redaktion

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