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Als Redakteur von RADIO REEPERBAHN Hamburg dürfen wir verkünden: Der Tierpark Hagenbeck in Hamburg hat die mit Spannung erwarteten Namen seiner drei Nordchinesischen Leopardenbabys bekannt gegeben. Die am 7. August zur Welt gekommenen Jungtiere tragen nun die Namen Suko, Kenji und Chen Lu. Mit dieser Verkündung am Donnerstag, dem 22. Oktober 2026, endet die Zeit, in der die kleinen Raubkatzen lediglich als „die Jungen“ und „das Weibchen“ bezeichnet wurden.
Die Geburt der zwei männlichen und eines weiblichen Jungtieres ist ein bedeutender Erfolg für den Artenschutz. Der Nordchinesische Leopard gilt als stark bedroht, manche Quellen bezeichnen die Unterart sogar als besonders stark gefährdet. Der Tierpark Hagenbeck in Hamburg beteiligt sich aktiv am Europäischen Erhaltungszuchtprogramm (EEP) für bedrohte Tierarten und koordiniert dieses Programm sogar für den Nordchinesischen Leoparden. Die Entwicklung von gleich drei gesunden Jungtieren aus einer geeigneten Paarung ist daher für den Erhalt der genetischen Vielfalt dieser seltenen Großkatzen von hohem Wert.
Die Namensfindung für den tierischen Nachwuchs war eine gemeinschaftliche Angelegenheit, die auch die Öffentlichkeit einbezog. Tierpflegerin Nele Kolb schlug den Namen Suko für eines der beiden Männchen vor. Der Name Kenji für das zweite männliche Jungtier wurde aus den Einsendungen der Instagram-Follower des Hamburger Tierparks ausgewählt. Für das weibliche Leopardenbaby, das nun Chen Lu heißt, konnten Zuschauer von RTL Nord Vorschläge einreichen, wobei ein weiblicher, chinesischer und leicht auszusprechender Name gewünscht war.
Die drei Fellknäuel haben bereits Anfang Oktober ihr öffentliches Debüt gefeiert und erkunden seitdem neugierig die neu gestaltete, 220 Quadratmeter große Außenanlage. Diese wurde umfassend erweitert und bietet den Tieren mit Baumstämmen und Felsen vielfältige Kletter- und Versteckmöglichkeiten, was der artgerechten Haltung zugutekommt. Besucher können die Leopardenfamilie durch eine rund drei Meter große Scheibe beobachten, oder – falls die Jungtiere sich in ihrer kuscheligen Höhle zurückziehen – ihren Nachwuchs auf einem Monitor vor der Anlage verfolgen. Da Leoparden außerhalb der Paarungszeit Einzelgänger sind, ermöglicht die neue Anlage sogar, beide Elterntiere gleichzeitig draußen zu halten.
Nordchinesische Leoparden (Panthera pardus japonensis) zeichnen sich durch ein dichtes, auffällig gemustertes Fell aus, das ihnen in ihren natürlichen Lebensräumen in Nordchina, die oft felsige und bewaldete Landschaften umfassen, hervorragende Tarnung bietet und sie an kältere Winter anpasst. Erwachsene Tiere dieser Unterart können ein Gewicht zwischen 30 und 90 Kilogramm erreichen. Der Beitrag des Tierparks Hagenbeck, ein wichtiger Akteur im globalen Artenschutz, ist somit von unschätzbarem Wert für den Fortbestand dieser majestätischen Großkatzen.
Hinweis: Das Bild zu diesem Beitrag kann KI-generiert sein.
Hinweis: Bei der Bearbeitung dieses Beitrags kann Künstliche Intelligenz zum Einsatz gekommen sein.
Geschrieben von: Redaktion
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