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Die US-Justiz hat ihre Anklage gegen den früheren venezolanischen Staatschef Nicolás Maduro und seine Ehefrau Cilia Flores erweitert. Neben den bereits bestehenden Vorwürfen des „Drogenterrorismus“ müssen sich beide nun auch wegen Folter vor Gericht verantworten. Der mit Spannung erwartete Prozess soll am 1. Juni des kommenden Jahres, also im Juni 2027, beginnen. Diese Entwicklung wird auch von unseren Hörern hier in Hamburg aufmerksam verfolgt.
Maduro und seine Frau wurden bereits Anfang Januar des laufenden Jahres auf Befehl des damaligen US-Präsidenten Trump in einer umstrittenen Militäroperation in der venezolanischen Hauptstadt Caracas von US-Spezialkräften festgenommen und nach New York gebracht. Dort sind sie seither inhaftiert und plädieren auf nicht schuldig. Die Staatsanwaltschaft wirft ihnen vor, sich an der Spitze Venezuelas mit Drogenkartellen verbündet und tonnenweise Kokain in die USA geschmuggelt zu haben. Maduro führte sein Land von 2013 bis 2026 autoritär als Präsident einer sozialistischen Regierung.
Die neuen und schwerwiegenden Foltervorwürfe beziehen sich auf die unrechtmäßige Inhaftierung und Misshandlung mehrerer Dutzend amerikanischer Bürger sowie politischer Gegner in venezolanischen Gefängnissen während Maduros Amtszeit. Die Anklage beschreibt brutale Methoden wie Schläge, Elektroschocks, Waterboarding, Erstickungsfolter, Vergewaltigungen, erzwungenes Essen des eigenen Erbrochenen, gewaltsames Entkleiden, lange Isolation, Aushungern und Drohungen gegen die Familien der Opfer. Staatsanwälte erklären, das Paar und weitere hochrangige Regierungsmitglieder hätten „ein gewalttätiges System der Folter und Unterdrückung genutzt, um ihre Macht in Venezuela aufrechtzuerhalten“. Cilia Flores soll eine zentrale Rolle in diesem Repressionssystem gespielt haben, indem sie Folterhandlungen anordnete und Informationen über die Behandlung der Gefangenen erhielt.
Kritiker werfen den USA vor, mit der Festnahme Maduros und seiner Frau gegen das Völkerrecht verstoßen zu haben. Eine Untersuchung der Vereinten Nationen bestätigte, dass der venezolanische Geheimdienst DGCIM für Folterpraktiken verantwortlich war. Seit Januar 2026 wird Venezuela von der ehemaligen Vizepräsidentin Delcy Rodríguez unter der Schirmherrschaft der USA regiert, was den Vereinigten Staaten den Zugang zu den reichen Erdölvorkommen des Landes sichert. Die Menschenrechtslage in Venezuela bleibt laut den Vereinten Nationen jedoch schlecht, und es gibt weiterhin Repressionen gegen die Opposition.
Der kommende Prozess in New York wird die internationale Gemeinschaft genau beobachten. Die Anklagepunkte, die von Drogenterrorismus bis hin zu systematischen Foltervorwürfen reichen, unterstreichen die weitreichenden und gravierenden Anschuldigungen gegen das ehemalige Staatsoberhaupt und seine Ehefrau. RADIO REEPERBAHN Hamburg wird seine Zuhörer über die weiteren Entwicklungen in diesem bedeutenden Fall informieren.
Hinweis: Das Bild zu diesem Beitrag kann KI-generiert sein.
Hinweis: Bei der Bearbeitung dieses Beitrags kann Künstliche Intelligenz zum Einsatz gekommen sein.
Geschrieben von: Redaktion
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