Hamburg Update

Kinder verklagen Christina Block offenbar auf Unterhalt

today9. Oktober 2026

Hintergrund
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Die Hamburger Unternehmerin Christina Block sieht sich einer Unterhaltsklage ihrer eigenen Kinder gegenüber. Nach einem Medienbericht, der sich nun durch Gerichtsentscheidungen am Hamburger Amtsgericht bestätigt, fordern die drei Kinder finanzielle Unterstützung von ihrer Mutter. Dabei geht es um eine erhebliche Summe von bis zu 223.500 Euro. Obwohl am heutigen Freitag die grundsätzliche Zahlungspflicht der Block-Erbin festgestellt wurde, ist das Verfahren bezüglich der genauen Höhe der Unterhaltszahlungen vertagt worden.

Die drei Kinder – Theodor (12), Klara (15) und Johanna (20) – leben bei ihrem Vater Stephan Hensel in Dänemark. Die beiden jüngeren Kinder werden in dem Verfahren von ihrem Vater vertreten. Tochter Johanna schloss sich der Klage an. Dieser Unterhaltsstreit ist ein weiterer Höhepunkt in einem bereits jahrelangen, öffentlich ausgetragenen Sorgerechtskonflikt zwischen Christina Block und ihrem Ex-Mann. Im Januar 2026 hatte der Oberste Gerichtshof in Dänemark dem Vater Stephan Hensel das alleinige Sorgerecht für die beiden jüngeren Kinder zugesprochen und einen Berufungsantrag von Christina Block endgültig abgelehnt. Bereits im November 2025 wurde ihr der Kontakt zu den minderjährigen Kindern von dänischen Gerichten untersagt.

Parallel zu der nun laufenden Unterhaltsklage läuft in Hamburg ein weiterer, aufsehenerregender Prozess. Christina Block ist am Landgericht in der Hansestadt wegen des Vorwurfs angeklagt, die Entführung ihrer beiden jüngsten Kinder aus Dänemark in der Silvesternacht 2023/2024 beauftragt zu haben. Ihr wird unter anderem schwere Kindesentführung und gefährliche Körperverletzung vorgeworfen. Dieser Fall, der die Aufmerksamkeit weit über Hamburg hinaus auf sich zieht, trägt maßgeblich zur Komplexität der familiären Auseinandersetzung bei.

Die finanziellen Aspekte des familiären Disputs sind ebenfalls Gegenstand öffentlicher Diskussionen. Während die Anwälte des Vaters Stephan Hensel behaupten, Christina Block verfüge über ein monatliches Nettoeinkommen von rund 65.000 Euro, äußerte sich die Unternehmerin selbst in Gerichtsprozessen über Schulden und fehlendes Einkommen. Schon bis Juni 2024 hatte Block nach eigenen Angaben über 500.000 Euro allein für Anwaltskosten im Sorgerechtsstreit aufgewendet. Die anhaltenden Gerichtsverfahren am Amtsgericht Hamburg und anderen Instanzen werfen ein Schlaglicht auf die tiefgreifenden und kostspieligen Auseinandersetzungen innerhalb der Familie Block. Die weiteren Entwicklungen in diesem komplexen Fall werden auch bei RADIO REEPERBAHN aufmerksam verfolgt.

Hinweis: Das Bild zu diesem Beitrag kann KI-generiert sein.

Hinweis: Bei der Bearbeitung dieses Beitrags kann Künstliche Intelligenz zum Einsatz gekommen sein.

Geschrieben von: Redaktion

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