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Ein weiterer Terrorverdächtiger ist im Zusammenhang mit dem Zwischenfall am US-Militärstützpunkt Fairford in Großbritannien festgenommen worden. Die britische Polizei nahm einen 22-Jährigen wegen des Verdachts der Vorbereitung einer terroristischen Handlung in Gewahrsam. Diese Entwicklung folgt auf den bereits erfolgten Abzug von Langstreckenbombern durch die USA von der strategisch wichtigen Basis. RADIO REEPERBAHN Hamburg berichtet über die neuesten Erkenntnisse in diesem Fall, der auch hierzulande aufmerksam verfolgt wird.
Die aktuelle Festnahme, die am 6. Oktober 2026 im Londoner Stadtteil Westminster erfolgte, ist bereits die siebte im Zuge der Ermittlungen um den Vorfall in Fairford. Dieser ereignete sich am 27. September 2026, als in der Nähe des Stützpunktes in Gloucestershire drei verdächtige Lieferwagen mit mehreren Männern gestoppt wurden. Den Berichten zufolge alarmierte eine örtliche Landwirtin die Polizei, nachdem sie die verdächtigen Fahrzeuge und maskierte Personen gesichtet hatte. Daraufhin wurden zunächst fünf Männer festgenommen. Vorsichtshalber mussten rund 85 Haushalte in der Umgebung evakuiert und ein 400-Meter-Sperrradius eingerichtet werden.
RAF Fairford dient als wichtiger Stützpunkt für die US-Luftwaffe und beherbergt regelmäßig Langstreckenbomber wie die B-1, B-2 und B-52, die unter anderem für Einsätze im Rahmen von Operationen gegen Iran genutzt wurden. Bei den ursprünglichen Festnahmen fanden die Ermittler Benzin in den Fahrzeugen, jedoch keine Sprengstoffe. Die sechs zuvor festgenommenen Männer wurden zwischenzeitlich unter Auflagen wieder freigelassen, bleiben aber weiterhin Gegenstand der laufenden Untersuchungen.
Die Hintergründe des mutmaßlichen Komplotts sind weiterhin Gegenstand intensiver Ermittlungen der britischen Anti-Terror-Polizei. Es wird geprüft, ob die Verdächtigen möglicherweise im Auftrag eines fremden Staates gehandelt haben. Der britische Premierminister Andy Burnham hatte eine mögliche Verwicklung Irans ins Spiel gebracht, was jedoch von der iranischen Botschaft in London energisch zurückgewiesen wurde. Auch US-Außenminister Marco Rubio sprach von der Beteiligung eines „ausländischen Akteurs“, nannte aber keine Details. Die Ermittlungen sind komplex, und Spezialteams verfolgen nach Angaben der Behörden derzeit mehrere Spuren, um die Motivation hinter den Ereignissen in Gloucestershire aufzuklären.
Hinweis: Das Bild zu diesem Beitrag kann KI-generiert sein.
Hinweis: Bei der Bearbeitung dieses Beitrags kann Künstliche Intelligenz zum Einsatz gekommen sein.
Geschrieben von: Redaktion
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