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Trump bezeichnet Kim Jong Un als Freund

today30. September 2026 3

Hintergrund
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US-Präsident Donald Trump hat Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un erneut als Freund bezeichnet und damit international für Aufsehen gesorgt. Die Äußerung fiel am Dienstag, dem 29. September 2026, in Washington D.C., als Trump von einem Reporter zur unterschiedlichen Haltung der USA gegenüber Nordkoreas und Irans Atomprogrammen befragt wurde. Während die Vereinigten Staaten vehement die Verbreitung von Atomwaffen im Iran verhindern wollen und sogar militärisch gegen iranische Nuklearanlagen vorgegangen sind, zeigte sich der Präsident bezüglich des nordkoreanischen Nuklearprogramms verständnisvoll.

Trump begründete seine Sichtweise mit der besonderen persönlichen Beziehung zu Kim Jong Un. Er behauptete, Kim möge und respektiere ihn, und dies sei der Grund, warum Nordkorea „in Ordnung“ sei, solange er im Amt sei. Gleichzeitig machte Trump frühere US-Regierungen für die Entwicklung von Nordkoreas Atomwaffenprogramm verantwortlich, da sie dieses nicht gestoppt hätten. Diese unkonventionelle Diplomatie ist ein wiederkehrendes Merkmal in der Beziehung der beiden Staatsmänner, die von anfänglichen Drohungen zu mehreren Gipfeltreffen und Trumps Äußerungen, sie hätten sich „verliebt“, reichte.

Die Faktenlage zu Nordkoreas Nuklearprogramm zeigt derweil ein anhaltendes Wachstum. Schätzungen zufolge besitzt Nordkorea Mitte 2026 etwa 60 bis 120 Atomsprengköpfe und arbeitet kontinuierlich am Ausbau seines Arsenals. Pjöngjang hat seinen Status als Nuklearwaffenstaat sogar in der Verfassung verankert und lehnt eine Denuklearisierung vehement ab. Dies umfasst auch die Entwicklung neuer Raketensysteme und die Durchführung von Übungen für taktische Nuklearschläge.

Im krassen Gegensatz dazu steht Trumps „absolutistische Haltung“ gegenüber dem Iran. Die US-Regierung hat im Februar 2026 zusammen mit Israel militärische Schläge gegen iranische Nuklearanlagen durchgeführt und betont, dass der Iran keine Atomwaffen besitzen dürfe. Beobachter, wie auch unser Sender RADIO REEPERBAHN in Hamburg, stellen fest, dass der Ansatz der USA gegenüber dem Iran, dessen Nuklearprogramm noch in den Anfängen steckt und potenziell angreifbar ist, sich fundamental von der pragmatischen Akzeptanz eines nuklearen Nordkoreas unterscheidet.

Diese inkonsistente Herangehensweise, die Nordkorea als etablierte Atommacht hinnimmt, während der Iran rigoros an der Entwicklung gehindert wird, wird von der Trump-Regierung als rationale Reaktion auf den unterschiedlichen Status der beiden Nuklearprogramme verteidigt. Die jüngsten Äußerungen des Präsidenten unterstreichen einmal mehr die einzigartige Dynamik dieser Beziehungen und ihre weitreichenden Implikationen für die globale Sicherheitspolitik, die auch unsere Hörerinnen und Hörer in Hamburg genau verfolgen.

Symbolbild – Foto: Bia Limova / Pexels

Hinweis: Bei der Bearbeitung dieses Beitrags kann Künstliche Intelligenz zum Einsatz gekommen sein.

Geschrieben von: Redaktion

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