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Ernst-Deutsch-Theater präsentiert „Clockwork Orange“

today23. September 2026

Hintergrund
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RADIO REEPERBAHN Hamburg präsentiert: „Clockwork Orange“ am Ernst-Deutsch-Theater

Das Ernst-Deutsch-Theater in Hamburg bringt die dystopische Geschichte „Clockwork Orange“ auf die Bühne und sorgt damit für ein vielbeachtetes Theaterereignis. Die Premiere der Inszenierung des Klassikers nach dem Roman von Anthony Burgess findet am Donnerstag, den 24. September 2026, um 19:30 Uhr statt. Eine Besonderheit der Produktion ist die Einarbeitung einer speziellen fiktiven Sprache, die das Ensemble einstudiert hat.

Diese einzigartige Sprache ist als Nadsat bekannt, ein von Anthony Burgess für seinen Roman entwickelter Jargon. Nadsat ist eine Mischung aus russischen Vokabeln, Elementen des Londoner Cockney Rhyming Slangs, der Zigeunersprache sowie Begriffen aus der englischen Gaunersprache und der Kindersprache. Das Wort „Nadsat“ selbst leitet sich vom russischen Suffix der Zahlen von 11 bis 19 ab, das dem englischen „-teen“ (für Jugendliche) entspricht. Burgess‘ kreativer Einsatz dieser Anti-Sprache dient dazu, die Jugendkultur und deren Abgrenzung zur dominanten Gesellschaft zu verdeutlichen und gleichzeitig die im Roman dargestellte Gewalt zu verschleiern.

Die Regie für diese ambitionierte Aufführung übernimmt Franziska Autzen. Das Bühnenbild stammt von Ute Radler, während Benjamin Burgunder für die Kostüme verantwortlich zeichnet. Die musikalische Untermalung wird von Chris Lüers und Linus Kleinlosen beigesteuert. Zum Ensemble gehören José Barros Moncada, Sheila Bluhm, Aaron Brömmelhaup, Nina Carolin, Anatol Käbisch und Sven Schelker, der ebenfalls in „CLOCKWORK ORANGE“ zu sehen ist. Im Mittelpunkt der Erzählung steht der jugendliche Gangleader Alex, der nach Gewaltorgien in Haft gerät und sich dort einer umstrittenen Umerziehungsmaßnahme unterzieht, die ihn von Gewalt abschrecken soll.

Der Roman „A Clockwork Orange“ wurde 1962 von Anthony Burgess veröffentlicht und erlangte spätestens durch Stanley Kubricks Verfilmung aus dem Jahr 1971 Kultstatus. Die Theaterinszenierung am Ernst-Deutsch-Theater basiert auf dieser Romanvorlage und beleuchtet zeitlose Fragen nach Gewalt, Jugendkriminalität, der Rolle des Individuums in der Gesellschaft und der Grenze zwischen freiem Willen und staatlicher Kontrolle. Das Stück ist für ein Publikum ab 16 Jahren geeignet und verspricht, wie schon der Film, eine kontroverse Auseinandersetzung mit diesen Themen.

Hinweis: Das Bild zu diesem Beitrag kann KI-generiert sein.

Hinweis: Bei der Bearbeitung dieses Beitrags kann Künstliche Intelligenz zum Einsatz gekommen sein.

Geschrieben von: Redaktion

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