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Neue Polizeiakademie: Hamburg investiert 130 Millionen

today22. September 2026

Hintergrund
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Der Hamburger Senat hat weitreichende Pläne für den Bau einer neuen Polizeiakademie bekannt gegeben, für die eine Investition von 130 Millionen Euro vorgesehen ist. Der Baustart für dieses ambitionierte Vorhaben wurde demnach für das nächste Jahr anvisiert. Mit diesem Schritt soll die Aus- und Weiterbildung der Hamburger Polizei zukunftssicher aufgestellt werden, indem eine moderne und leistungsfähige Einrichtung entsteht.

Die Akademie der Polizei Hamburg, die seit dem 1. Oktober 2013 als zentrale Aus- und Fortbildungsstätte der Hamburger Polizei fungiert, stößt in ihren bisherigen Räumlichkeiten zunehmend an logistische und technische Grenzen. Um den steigenden Anforderungen einer wachsenden Stadt und einer umfangreichen Einstellungsoffensive gerecht zu werden, die darauf abzielt, die Zahl der Auszubildenden auf 1500 zu verdoppeln, ist eine Modernisierung unerlässlich. Das alte Gebäude wies Defizite in der Bausubstanz und Funktionalität auf, was den Bedarf an einem Neubau verdeutlichte.

Ein wesentlicher Bestandteil dieses Großprojekts ist der Neubau „Haus A“, dessen erster Spatenstich bereits im März 2021 erfolgte und dessen Baubeginn für April 2021 geplant war. Das Gebäude wurde im Juni 2023 nach zweijähriger Bauzeit feierlich eingeweiht und symbolisiert den Startschuss für eine der modernsten Polizeiakademien Deutschlands. Es befindet sich auf dem Akademiegelände an der Carl-Cohn-Straße in Hamburg-Alsterdorf und ist als markanter Neubau konzipiert, der die bisherige Halle A ersetzt.

Haus A erstreckt sich über zwei Untergeschosse und vier oberirdische Geschosse und bietet auf rund 10.000 Quadratmetern Bruttogeschossfläche Platz für 1.500 Auszubildende und Studierende sowie etwa 400 Mitarbeiter. Das Gebäude ist mit modernster Technik ausgestattet und umfasst vielfältige Räumlichkeiten wie Hörsäle, Konferenz- und Besprechungsräume, Büros, Trainingswohnungen und eine Fahrzeughalle. Eine Besonderheit ist ein spezieller Lastenfahrstuhl, der Fahrzeuge für sichtgeschützte Trainings – etwa realitätsnahe Fahrzeugkontrollen – in den Keller transportieren kann. Zudem gibt es eine vollständig eingerichtete Tatortwohnung zur Übung der Spurensicherung und spezielle Trainingsräume für praktische Festnahmen.

Neben den funktionalen Aspekten wurde auch auf moderne Gestaltung und Nachhaltigkeit geachtet. Haus A präsentiert sich mit einer markanten Glasfassade und einer teilweise begrünten Dachfläche. Die Architektur umfasst eine Metall-/Aluminium- bzw. Edelstahlfassade mit hochglanzpolierter Spiegeloberfläche und eine verglaste Structural-Glazing-Ganzglasfassade. Das Gebäude erfüllt den KfW 55 Standard für Energieeffizienz und integriert nachwachsende Rohstoffe, um eine positive Energiebilanz zu gewährleisten. Das Gesamtprojekt der Polizeiakademie ist in mehrere Bauabschnitte unterteilt und soll bis zum Jahr 2028 abgeschlossen sein, was die langfristige Verpflichtung Hamburgs zur Modernisierung seiner Polizeiausbildung unterstreicht.

Hinweis: Das Bild zu diesem Beitrag kann KI-generiert sein.

Hinweis: Bei der Bearbeitung dieses Beitrags kann Künstliche Intelligenz zum Einsatz gekommen sein.

Geschrieben von: Redaktion

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