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Russische Luftangriffe haben in der ukrainischen Stadt Saporischschja schwere Schäden an zivilen Gebäuden verursacht. Nach Angaben von Präsident Wolodymyr Selenskyj brannte ein großes Einkaufszentrum lichterloh, zudem wurden mehrere neunstöckige Wohnblöcke und ein Universitätsgebäude beschädigt. Zunächst war von fünf Verletzten bei den nächtlichen Angriffen die Rede, die insgesamt zehn Regionen der Ukraine trafen. Die Zahl der Verletzten in Saporischschja stieg im Laufe des Tages auf sechs. Aufnahmen aus der frontnahen Großstadt im Süden der Ukraine zeigten das Ausmaß der Zerstörung.
Präsident Selenskyj betonte, dass Russland nicht von seiner Eskalation abrücke und viele Signale aussende, dass es bereit sei, den Krieg weiter zu verschärfen. Um dies zu stoppen, sei größerer Druck auf Moskau notwendig, einschließlich ukrainischer Angriffe auf das russische Hinterland. Parallel dazu seien diplomatische Anstrengungen für Frieden unabdingbar, die er in dieser Woche bei der UN-Generaldebatte in New York fortsetzen wolle. Im Gebiet Charkiw wurde bei den Angriffen eine Frau getötet. Das russische Militär meldete unterdessen Angriffe auf ein Logistikzentrum im Gebiet Kiew und Ziele in den Häfen Odessa und Ismajil. Die Ukraine verteidigt sich seit mehr als viereinhalb Jahren gegen den russischen Angriffskrieg.
Die Angriffe auf zivile Ziele haben in der Ukraine zu einem alarmierenden Anstieg der Opferzahlen geführt. Laut UN-Angaben forderten russische Angriffe auf Wohnhäuser und öffentliche Einrichtungen allein im ersten Quartal 2026 rund 590 zivile Todesopfer – ein Anstieg um fast 40 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Im Mai 2026 wurden mindestens 274 Zivilisten getötet und 1760 verletzt, was die höchste monatliche Opferzahl seit über vier Jahren darstellte. Der Juli 2026 verzeichnete mit 437 Toten und 2610 Verletzten sogar noch mehr zivile Opfer als jeder andere Monat seit Kriegsbeginn 2022, was die anhaltende Verschärfung des Konflikts unterstreicht.
Die systematischen Angriffe Russlands haben verheerende Auswirkungen auf die zivile Infrastruktur. Bis August 2026 stiegen die dokumentierten Gesamtschäden an der ukrainischen Wirtschaft auf 197 Milliarden US-Dollar. Die größten Schäden betreffen die Wohninfrastruktur mit 65,9 Milliarden US-Dollar, wobei fast 416.000 Wohneinheiten zerstört oder beschädigt wurden, darunter über 352.000 Privathäuser und 63.000 Mehrfamilienwohnhäuser. Auch die Energieinfrastruktur ist ein wiederholtes Ziel, was zu landesweiten Stromausfällen und brutalen Bedingungen für die Zivilbevölkerung führt, besonders in den kalten Wintermonaten. Zwischen Dezember 2024 und November 2025 wurden zudem mindestens 514 Zivilistinnen und Zivilisten durch Kurzstreckendrohnen getötet und 3.042 verletzt.
Die anhaltende Eskalation durch nächtliche Drohnenschwärme auf Wohngebiete und Raketenangriffe auf Stadtzentren verletzt oder tötet weiterhin zahlreiche Zivilisten. Die Ukraine meldete zudem jüngst, dass die zivile Infrastruktur in Regionen wie Sumy und Odessa durch russische Angriffe auf Energieanlagen beschädigt wurde. Die internationalen Bemühungen zur Sicherung von Frieden und zum Schutz der Zivilbevölkerung stehen weiterhin vor großen Herausforderungen, während die humanitäre Lage sich verschärft.
Hinweis: Das Bild zu diesem Beitrag kann KI-generiert sein.
Hinweis: Bei der Bearbeitung dieses Beitrags kann Künstliche Intelligenz zum Einsatz gekommen sein.
Geschrieben von: Redaktion
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