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Trotz eines vierten Platzes im Ocean Race Atlantic hat der Hamburger Segelprofi Boris Herrmann mit seinem neuen Boot Malizia 4 überzeugt. Die wichtigste Erkenntnis der Regatta ist, dass das Schiff hält, was es verspricht. Das Team Malizia beendete das erstmalig ausgetragene Ocean Race Atlantic nach einer packenden Aufholjagd in 8 Tagen, 6 Minuten und 40 Sekunden, wobei die neue Malizia 4 nur fünf Minuten hinter dem drittplatzierten Boot „DMG Mori Global One“ ins Ziel kam.
Die Regatta war für die Crew um Skipper Boris Herrmann eine echte Herausforderung. Mitten im Rennen kollidierte die Malizia 4 mit einem Seeobjekt, was zu einer Beschädigung des Foilsystems führte und die Trimmkontrolle auf der Backbordseite beeinträchtigte. Zusätzlich kam es zu einem Ausfall des Autopiloten in stürmischem Wetter mit Böen von rund 40 Knoten, was die Mannschaft unter extremen Druck setzte. Trotz dieser doppelten technischen Probleme, die das Boot zeitweise um 55,7 Seemeilen zurückwarfen und von der Führung auf den vierten Platz verdrängten, zeigte das Team immense Widerstandsfähigkeit und kämpfte sich wieder an die Spitze heran.
Die Stärke der Malizia 4 wurde jedoch eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Boris Herrmann betonte, dass das neue IMOCA-Boot die Geschwindigkeit hat, die Flotte anzuführen, und die Widerstandsfähigkeit besitzt, auch in den schwierigsten Transatlantikrennen an der Spitze mitzukämpfen. Herrmann selbst erklärte, dass das Boot bei Gegenwind unglaublich schnell sei und im Flugzustand schneller als alle anderen. Diese beeindruckende Performance zeigte sich auch in den täglichen „Supersprint“-Wettbewerben, von denen die Malizia 4 drei von vier möglichen Siegen für sich verbuchen konnte.
Die Malizia 4 wurde am 6. Juli 2026 zu Wasser gelassen und ist als vielseitige IMOCA für The Ocean Race und die Vendée Globe konzipiert. Für den Bau der neuen Rennyacht ging Team Malizia eine beispiellose Kooperation mit TR Racing und Team Banque Populaire ein, um gemeinsam drei Boote zu entwerfen und zu bauen. Ziel war es, Wissen zu teilen, Kosten zu senken und den ökologischen Fußabdruck zu reduzieren. Das Design zeichnet sich durch einen schmaleren, flacheren Rumpf, leistungsstarke neue Foils für früheres Abheben und eine breitere Palette von Bedingungen sowie eine markante Klinge unter dem Rumpf zur Reduzierung des Luftwiderstands aus.
Boris Herrmann und sein Team Malizia nutzen ihre Plattform im Hochseesegeln, um auf die Klimakrise aufmerksam zu machen und sich für den Schutz der Ozeane einzusetzen. Das Boot trägt die Botschaft „A Race We Must Win – Climate Action Now!“ und ist mit einem OceanPack ausgestattet, das wichtige Ozeandaten für die Klimaforschung sammelt. Dies unterstreicht das Engagement des Teams, nicht nur sportliche Höchstleistungen zu erbringen, sondern auch einen Beitrag zur wissenschaftlichen Erkenntnis und zum Klimaschutz zu leisten.
Symbolbild – Foto: Mark Thomas / Pexels
Hinweis: Bei der Bearbeitung dieses Beitrags kann Künstliche Intelligenz zum Einsatz gekommen sein.
Geschrieben von: Redaktion
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