Hamburg Update

Katastrophenschutz-Großübung in Hamburg erfolgreich beendet

today10. September 2026 6

Hintergrund
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In Hamburg ist am Mittwoch eine umfangreiche Katastrophenschutzübung erfolgreich zu Ende gegangen. Im Mittelpunkt stand dabei der Umgang mit den Folgen von Extremwetterereignissen. Die Übung soll die Einsatzkräfte und Helfer auf zukünftige Herausforderungen vorbereiten und die Abläufe optimieren.

Die genannte Großübung, an der rund 130 Personen teilnahmen, konzentrierte sich auf ein Szenario, das eine Hitzewelle und eine Sturmflut umfasste. In Hamburg-Altona wurden dabei verschiedene Aspekte des Katastrophenschutzes trainiert, darunter die Ausstattung einer Notunterkunft, der Betrieb eines Sammel- und Registrierungspunktes sowie die Inbetriebnahme eines Trinkwassernotbrunnens. Zudem wurde die Versorgung von Verletzten nach einem Busunfall geübt. Diese Übung war Teil des EU-Projekts „Crews“ und wurde gemeinsam mit der Feuerwehr entwickelt und durchgeführt. Sie legte einen besonderen Fokus auf die Stärkung der Zusammenarbeit zwischen Behörden und der Zivilbevölkerung im Krisenfall.

Solche umfassenden Übungen sind angesichts der zunehmenden Häufigkeit und Intensität von Extremwetterereignissen in Hamburg von großer Bedeutung. Starkregen, Hochwasser, Hitzeperioden und höhere Sturmfluten nehmen zu, weshalb die Stadt Hamburg bereits im September 2024 die Kampagne „Werde wetterwach!“ ins Leben gerufen hat. Diese Kampagne soll Bürgerinnen und Bürger für den Umgang mit extremen Wetterlagen sensibilisieren und über wichtige Maßnahmen zum Selbstschutz sowie städtische Vorsorgemaßnahmen informieren.

Hamburg setzt nicht nur auf Übungen und Informationskampagnen, sondern auch auf eine weitreichende Klimaanpassungsstrategie. Diese wurde im Februar 2025 vom Senat beschlossen und bindet alle Hamburger Behörden, Bezirksämter sowie öffentliche Unternehmen und Landesbetriebe ein. Ziele sind unter anderem die Stärkung des Hochwasserschutzes, die Vorsorge vor Starkregen, die Verbesserung von Versickerungsmöglichkeiten und die Förderung einer blau-grünen Infrastruktur, um die Stadt widerstandsfähiger gegen die Folgen des Klimawandels zu machen. Der Bevölkerungsschutz in Hamburg, der auf Katastrophen- und Zivilschutz basiert, wird kontinuierlich weiterentwickelt, um Menschen in Krisen und außergewöhnlichen Ereignissen bestmöglich zu schützen.

Symbolbild – Foto: Wolfgang Weiser / Pexels

Hinweis: Bei der Bearbeitung dieses Beitrags kann Künstliche Intelligenz zum Einsatz gekommen sein.

Geschrieben von: Redaktion

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