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Russische Angriffe fordern Tote in Ukraine

today9. September 2026 12

Hintergrund
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Russische Angriffe haben in der Ukraine erneut Menschenleben gefordert und weitreichende Zerstörungen verursacht. Besonders betroffen waren in den jüngsten Angriffen ein wichtiger Grenzübergang zu Moldau, die Hafenstadt Mykolajiw und wiederholt die Hauptstadt Kiew. Diese Angriffe fügen sich in eine Serie russischer Attacken ein, die seit über viereinhalb Jahren das Land erschüttern.

Im Süden der Ukraine, in der Region Odessa, ereignete sich am 9. September ein russischer Drohnenangriff auf den ukrainisch-moldauischen Grenzübergang Starokosatsche. Dabei wurden mindestens zwei Menschen getötet und drei weitere verletzt. Präsident Wolodymyr Selenskyj bestätigte, dass der Grenzübergang infolge der Attacke seinen Betrieb einstellen musste. Die Angriffe führten zu erheblichen Schäden an Anlagen, Bussen, Lastkraftwagen und Autos, und es brach ein Großbrand aus. Zuvor war bereits der Fährgrenzübergang Orliwka über die Donau nach Rumänien, ebenfalls in der Region Odessa gelegen, mehrfach Ziel russischer Angriffe gewesen.

Auch die südukrainische Hafenstadt Mykolajiw wurde am 9. September zum Ziel eines russischen Luftangriffs, bei dem ein Mensch ums Leben kam und weitere verletzt wurden. Berichte sprechen von Beschädigungen an Hafen-, Transport- und ziviler Infrastruktur. Wenige Tage zuvor, am 5. September, hatte das russische Verteidigungsministerium bereits Angriffe auf Industrieanlagen, Logistikeinrichtungen und Umspannwerke in Mykolajiw und Umgebung gemeldet, die der Lagerung militärischer Ausrüstung und der Energieversorgung dienten.

Die Hauptstadt Kiew war in den letzten Tagen wiederholt Angriffsziel. Am 8. September nahmen die russischen Luftangriffe auf Kiew nach einer dreitägigen Pause, die im Zusammenhang mit dem Besuch von US-Gesandten stand, wieder auf. Bei diesen Angriffen wurden mindestens fünf Menschen getötet und 35 weitere verletzt. Zahlreiche Wohnhäuser, Lagerhallen, eine Schule und Fahrzeuge wurden beschädigt, und es kam in mehreren Stadtteilen zu Bränden. Am 9. September meldeten die Behörden zudem Drohnenangriffe auf Kiew, bei denen sechs Menschen verletzt und ein 24-stöckiges Wohngebäude getroffen wurde. Eine andere Meldung vom selben Tag spricht von Bränden nach Drohnenangriffen, jedoch ohne Verletzte.

Die ukrainische Luftabwehr ist im Dauereinsatz; allein am 8. September wurden 165 russische Kamikaze-Drohnen neutralisiert. Präsident Selenskyj hatte kürzlich von komplexen Angriffen mit ballistischen Raketen, Anti-Schiffs-Raketen, Marschflugkörpern und Drohnen gesprochen. Er betonte, dass die Ukraine zwar 175 Flugkörper abfangen konnte, jedoch weiterhin ein Mangel an Mitteln zur Abwehr ballistischer Raketen bestehe. Der Konflikt ist mittlerweile zu einem Zermürbungskrieg geworden, bei dem die Frontlinien weitgehend festgefahren sind.

Symbolbild – Foto: Serhii Bondarchuk / Pexels

Hinweis: Bei der Bearbeitung dieses Beitrags kann Künstliche Intelligenz zum Einsatz gekommen sein.

Geschrieben von: Redaktion

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