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Die direkte militärische Konfrontation zwischen den USA und Iran hat eine neue, besorgniserregende Eskalationsstufe in der Region erreicht. Nach Angaben des US-Militärs haben US-Streitkräfte fünf iranische Öltanker zerstört. Dies wurde als Vergeltung für frühere iranische Attacken auf ein US-Kriegsschiff deklariert. Der Iran reagierte umgehend mit Raketenangriffen auf US-Militärstützpunkte in Jordanien, was die Spannungen im Nahen Osten weiter verschärft.
Das US-Zentralkommando (CENTCOM) erklärte, die Angriffe auf die fünf iranischen Rohöltanker seien eine direkte Vergeltung für ballistische Raketenangriffe der Iranischen Revolutionsgarden auf ein Kriegsschiff der US-Marine in den vergangenen Tagen. Bei den zerstörten Schiffen handelte es sich laut CENTCOM unter anderem um die Tanker „M/T Kaviz“, „M/T Charminar“, „M/T Horizon 1“ und „M/T Riesco“ im Golf von Oman sowie die „M/T Derya“ nahe der strategisch wichtigen Insel Charg in der Straße von Hormus. Die US-Streitkräfte gaben an, die Besatzungsmitglieder seien vor den Attacken aufgefordert worden, ihre Schiffe zu verlassen. Die Tanker seien Teil eines milliardenschweren Schattennetzwerks, das zur Finanzierung der Iranischen Revolutionsgarden diene.
Die Reaktion aus Teheran erfolgte rasch und massiv. Die Iranischen Revolutionsgarden gaben an, umgehend mit schweren Raketenangriffen auf das mit den USA verbündete Königreich Jordanien reagiert zu haben. Laut der staatlichen jordanischen Nachrichtenagentur Petra fing die jordanische Armee 20 ballistische Raketen ab; 18 davon seien zerstört worden, während zwei in abgelegenen Gebieten einschlugen. Iranische Medien, darunter Tasnim und Press TV, berichteten von mehreren Explosionen auf mindestens zwei US-Stützpunkten in Jordanien. Die Revolutionsgarden behaupteten zudem, den US-Stützpunkt Al-Azraq getroffen zu haben, wobei Wartungseinrichtungen und Stationierungsorte für US-Kampfflugzeuge vom Typ F-35, F-16 und F-15 erheblichen Schaden erlitten haben sollen. Darüber hinaus meldeten iranische Staatsmedien Angriffe auf zwei US-Schiffe und acht weitere Öltanker im Persischen Golf, ebenfalls als Reaktion auf die US-Angriffe.
Diese jüngsten militärischen Aktionen markieren eine erneute Zuspitzung in einem seit Anfang 2026 andauernden „Iran-Krieg“. Die sicherheitspolitische Lage in der gesamten Golfregion und im Nahen Osten hat sich seit März 2026 kontinuierlich verschärft, wobei sich mehrere Konflikte überlagern. Die USA verfolgen dabei unter Präsident Donald Trump zunehmend militärische Strategien. International wurden die Entwicklungen mit Sorge beobachtet. US-Außenminister Marco Rubio warnte den Iran, dass die USA weiterhin iranische Öltanker angreifen würden, sollte Teheran US-Marineschiffe ins Visier nehmen. Die Ölpreise reagierten auf die eskalierende Situation mit deutlichen Zuwächsen.
Symbolbild – Foto: Serhii Bondarchuk / Pexels
Hinweis: Bei der Bearbeitung dieses Beitrags kann Künstliche Intelligenz zum Einsatz gekommen sein.
Geschrieben von: Redaktion
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