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**Huthi-Angriffe auf Saudi-Arabien: Eskalation im Jemen-Konflikt fordert viele Verletzte und trifft Energieanlagen**
Die Huthi-Miliz hat am 8. September 2026 mehrere zivile und wirtschaftliche Ziele in Saudi-Arabien attackiert, wobei 73 Menschen verletzt wurden. Die Angriffe trafen Städte im Süden des Königreichs, darunter Chamis Muschait, Nadschran, Abha und Dschisan. Unter den Verletzten befanden sich laut Angaben des saudisch angeführten Militärbündnisses auch Frauen und Kinder.
Zusätzlich zu den zivilen Einrichtungen wurden auch Energieanlagen im Süden Saudi-Arabiens getroffen. Dies führte an mehreren Orten zu Bränden und zeitweisen Betriebsunterbrechungen. Berichten zufolge sollen Anlagen des staatlichen Ölkonzerns Saudi Aramco in Abha und Dschisan sowie der Luftwaffenstützpunkt King Khalid in Chamis Muschait Ziele der Attacken gewesen sein.
Die Huthi-Miliz erklärte, die jüngsten Angriffe seien eine Vergeltungsaktion für rund 120 saudische Luftangriffe im Jemen in den drei Tagen zuvor. Insbesondere warfen die Huthi Saudi-Arabien einen Luftangriff auf ein Gefängnis in der nordjemenitischen Provinz Al-Dschauf am Montag (7. September 2026) vor, bei dem mindestens elf Menschen getötet und 20 weitere vermisst gemeldet wurden.
Das saudisch angeführte Militärbündnis, das im Jemen gegen die vom Iran unterstützten Huthi kämpft, bezeichnete die Angriffe als eine „gefährliche Eskalation“ und drohte mit Vergeltung. Es kündigte an, „alle notwendigen operativen Maßnahmen“ zu ergreifen, um die Huthi-Miliz abzuschrecken und die Bedrohung aus dem Jemen zu eliminieren. Die aktuelle Eskalation markiert das Ende einer inoffiziellen Waffenruhe, die seit 2022 weitgehend gehalten hatte, und lässt den Jemen-Konflikt erneut in voller Härte aufflammen.
Der Jemen-Konflikt, in dem die vom Iran unterstützten Huthi seit über zehn Jahren gegen die von Saudi-Arabien gestützte Regierung kämpfen, ist Teil eines breiteren „Iran-Kriegs“ und hat weitreichende regionale Auswirkungen. Seit Monaten greifen die Huthi auch Schiffe im Roten Meer und in der strategisch wichtigen Meerenge Bab al-Mandab an, was den internationalen Handel erheblich beeinträchtigt. Das UN-Menschenrechtsbüro hat angesichts der verschärften Kämpfe ein sofortiges Ende aller gegenseitigen Angriffe gefordert und davor gewarnt, dass die Eskalation den Jemen erneut in einen umfassenden Konflikt stürzen könnte, der das Leid von bereits 18 Millionen Menschen, die von Ernährungsunsicherheit betroffen sind, weiter verschlimmern würde.
Symbolbild – Foto: Muhannad al zabidi / Pexels
Hinweis: Bei der Bearbeitung dieses Beitrags kann Künstliche Intelligenz zum Einsatz gekommen sein.
Geschrieben von: Redaktion
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