Hamburg Update

Finanzierung der Klimaschutzstiftung gesichert

today8. September 2026 6

Hintergrund
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Die Hamburger Klimaschutzstiftung kann ihre wichtige Arbeit auch in den kommenden Jahren fortsetzen, nachdem die Stadt eine Finanzierung von 1,1 Millionen Euro zugesichert hat. Diese institutionelle Förderung, die jährlich für die Jahre 2027 und 2028 vorgesehen ist, stammt von der Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft (BUKEA) und sichert damit die Zukunft der Stiftung, deren Aktivitäten unter anderem auf Gut Karlshöhe stattfinden. Die Mitteilung, die auch die Finanzierung der BNE-Plattform FASTFORWARD-FUTURE.DE umfasst, gewährleistet die Fortführung strategischer Prozesse der Stiftung inmitten einer angespannten Haushaltssituation.

Die Hamburger Klimaschutzstiftung (HKS) hat sich seit ihrer Gründung im Jahr 2008 durch die Stadt Hamburg als eine zentrale Akteurin im Bereich der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) in der Metropolregion Hamburg etabliert, mit einem besonderen Schwerpunkt auf den Klimaschutz. Ein Herzstück ihrer Arbeit ist der Betrieb von Gut Karlshöhe im Hamburger Nordosten, einem zukunftsoffenen Lern- und Erlebnisort, der als Hamburger Umweltzentrum bekannt ist. Hier finden jährlich rund 1.000 Veranstaltungen statt, die Menschen aller Altersgruppen auf praktische Weise an das Thema Klimaschutz heranführen.

Gut Karlshöhe bietet ein vielfältiges Angebot zu unseren natürlichen Lebensgrundlagen, Klima und Energie, Biodiversität sowie nachhaltigem Konsum. Die Stiftung arbeitet eng mit Hamburger Schulen zusammen, um Projekte wie den Schulbauernhof, Klimakonferenzen und Lernwerkstätten zu Themen wie Wind, Energie und Wasser umzusetzen. Auch für Erwachsene gibt es zahlreiche Angebote, von Kräuterwanderungen bis hin zu nachhaltigen Tagungen und praktischen Alltagstipps für einen klimafreundlicheren Lebensstil.

Zu den weiteren wichtigen Projekten der Klimaschutzstiftung zählt der #moinzukunft Hamburger Klimafonds, der gemeinnützige Initiativen und Institutionen in Hamburg unterstützt, die das Bewusstsein für die globalen und lokalen Auswirkungen des Klimawandels schärfen. Darüber hinaus koordiniert die Stiftung den Hamburger Masterplan BNE 2030, der Bildung für nachhaltige Entwicklung mit konkreten Maßnahmen fördert und sich an den UNESCO-Nachhaltigkeitszielen orientiert. Die nun gesicherte Finanzierung von 1,1 Millionen Euro pro Jahr für 2027 und 2028 ist entscheidend, um den Aufbau eines BNE-Hubs für alle Bildungsbereiche voranzutreiben und somit den Hamburger Masterplan BNE 2030 umfassend zu unterstützen. Diese Unterstützung ist besonders relevant, da Hamburg nach einem Volksentscheid das Ziel der Klimaneutralität von 2045 auf 2040 vorgezogen hat, was weitreichende Veränderungen im städtischen Alltag erfordert. Die Arbeit der Klimaschutzstiftung leistet einen wesentlichen Beitrag zur Erreichung dieser ambitionierten Klimaziele der Hansestadt.

Symbolbild – Foto: Mikhail Nilov / Pexels

Hinweis: Bei der Bearbeitung dieses Beitrags kann Künstliche Intelligenz zum Einsatz gekommen sein.

Geschrieben von: Redaktion

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