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Der Hamburger Senat und der Asklepios-Konzern haben eine wichtige Einigung bezüglich des Neubaus der Asklepios Klinik Altona erzielt. Das zukünftige Krankenhaus wird die medizinische Versorgung für mehr als 280.000 Menschen im Hamburger Westen und darüber hinaus langfristig sichern und weiterentwickeln. Geplant sind mehr Operationssäle und eine Steigerung der Intensiv-Kapazitäten, auch wenn das neue Krankenhaus weniger Betten als bisher haben wird. Die Inbetriebnahme des Neubaus wird voraussichtlich in den Jahren 2034 oder 2035 erfolgen.
Das neue Klinikum wird über 600 Betten verfügen, darunter 60 im Intensivbereich und weitere 46 Betten in der Neonatologie. Zudem sind zwölf Operationssäle für stationäre Eingriffe sowie fünf sogenannte Fast-Track-OPs für ambulante Behandlungen vorgesehen. Diese Planungen unterstreichen das Ziel, eine hochmoderne medizinische Versorgung mit kurzen Wegen und funktional aufeinander abgestimmten Bereichen zu gewährleisten. Der bisherige Klinikkomplex, errichtet zwischen 1959 und 1970, kann den aktuellen energetischen und prozessualen Anforderungen eines modernen Krankenhausbetriebs trotz umfassender Modernisierungen zunehmend nicht mehr gerecht werden.
Der Neubau der Asklepios Klinik Altona wird in direkter Nachbarschaft zum bestehenden Altbau entstehen, auf der Fläche des stillgelegten „Aqua Fit“ und einer angrenzenden Brachfläche neben der A7. Das städtebaulich-hochbauliche Konzept sieht drei linear angeordnete Pavillons auf einem langgestreckten Gebäudesockel vor, die sich harmonisch in die vorhandene Parklandschaft einfügen und diese als Erholungsort für Patienten und Angestellte aufwerten sollen. Ein zweigeschossiger Klinik-Boulevard mit Verglasung zum Park wird als zentrale Erschließung für Patienten und Besucher dienen, um Orientierung zu erleichtern und eine hohe Aufenthaltsqualität zu schaffen.
Die Finanzierung des Großprojekts wird maßgeblich von der Freien und Hansestadt Hamburg getragen, die 77 Prozent der Investitionskosten übernimmt. Asklepios beteiligt sich mit 23 Prozent an den Kosten. Obwohl die genaue Höhe der geplanten Kosten noch nicht öffentlich bekannt gegeben wurde, um das europaweite Ausschreibungsverfahren nicht zu beeinträchtigen, wird von mehreren Hundert Millionen Euro ausgegangen, was die größte Investition in der Unternehmensgeschichte von Asklepios darstellt. Die konkreten Kosten und die Finanzierung sollen der Bürgerschaft im dritten Quartal 2027 auf Basis der Ergebnisse des Vergabeverfahrens zur Entscheidung vorgelegt werden.
Um dieses „Zukunftsprojekt“ mit größtmöglicher Kosten- und Terminsicherheit zu realisieren, wird ein Totalübernehmer in einem europaweiten Verhandlungsverfahren ausgewählt. Die Stadt Hamburg hat bereits seit sieben Jahren jährlich 20 Millionen Euro für dieses Vorhaben zurückgelegt, wobei diese Summe ab diesem Jahr auf 25 Millionen Euro steigt. Mit der Einigung wurde ein entscheidender Schritt getan, um die medizinische Maximalversorgung im Hamburger Westen für die kommenden Jahrzehnte zu sichern und weiterzuentwickeln.
Symbolbild – Foto: Frank Rietsch / Pexels
Hinweis: Bei der Bearbeitung dieses Beitrags kann Künstliche Intelligenz zum Einsatz gekommen sein.
Geschrieben von: Redaktion
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