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Die neueste PISA-Studie 2025 zeichnet ein alarmierendes Bild der Bildungssituation in Deutschland und offenbart die schlechtesten Ergebnisse seit Beginn der Erhebung. Deutschlands 15-jährige Schülerinnen und Schüler können demnach immer schlechter lesen und rechnen, wobei rund jeder dritte Jugendliche in diesen grundlegenden Bereichen erhebliche Probleme aufweist. Die Leistungen der deutschen Schülerinnen und Schüler sind in allen drei untersuchten Bereichen – Mathematik, Lesen und Naturwissenschaften – auf die niedrigsten Werte gesunken, die jemals bei PISA in Deutschland gemessen wurden.
Dieser dramatische Rückgang ist keine plötzliche Entwicklung, sondern verstärkt einen negativen Trend, der sich bereits über das gesamte vorangegangene Jahrzehnt erstreckt. Gegenüber der PISA-Studie 2022 sind die Leistungen der 15-Jährigen in Mathematik um 11 Punkte und im Lesen um 15 Punkte gesunken. Im Lesen verfehlen nun 32 Prozent der Jugendlichen das Mindestniveau, verglichen mit 25 Prozent im Jahr 2022. Etwa ein Fünftel der Jugendlichen verfügt in keinem der drei abgefragten Bereiche über ausreichende Grundlagen. Gleichzeitig schrumpft die Leistungsspitze, besonders in den Kernkompetenzen Lesen und Mathematik. International gesehen markieren auch die OECD-Durchschnittswerte Tiefstände, wobei die Rückgänge in Deutschland etwas stärker ausfallen als im Durchschnitt der OECD-Länder.
Als wesentlicher Faktor für die verschlechterten Leistungen werden die Auswirkungen der Corona-Pandemie und der damit verbundenen Schulschließungen genannt. Vor dem PISA-Test 2022 gaben 71 Prozent der deutschen Schülerinnen und Schüler an, dass ihre Schulen wegen der Pandemie mehr als drei Monate geschlossen waren, während der OECD-Durchschnitt bei 51 Prozent lag. Die Pandemie hat zudem die bereits bestehende Abhängigkeit des Bildungserfolgs von der sozialen Herkunft in Deutschland weiter verstärkt.
Experten weisen darauf hin, dass die Jugendlichen zunehmend Schwierigkeiten haben, komplexe Informationen aufzunehmen, oberflächlicher lesen und weniger zum Vergleichen, Bewerten und Reflektieren neigen. Zudem wurde eine ausgeprägte Erwartungshaltung bei Schülern beobachtet, für mittelmäßige Leistungen gute Noten zu erhalten. Die unzureichend umgesetzte Digitalisierung im Bildungsbereich wird ebenfalls als ein schwieriges Umfeld benannt. Um die Bildungschancen langfristig zu sichern, werden massive Anstrengungen auf allen Ebenen gefordert, insbesondere im Hinblick auf die Vermittlung sicherer deutscher Sprachkenntnisse, beginnend in der frühkindlichen Bildung.
Symbolbild – Foto: Andy Barbour / Pexels
Hinweis: Bei der Bearbeitung dieses Beitrags kann Künstliche Intelligenz zum Einsatz gekommen sein.
Geschrieben von: Redaktion
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