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Der Hamburger Oberligist HEBC steht vor dem Spiel seines Lebens: Am Dienstag trifft der kleine Verein im DFB-Pokal auf keinen Geringeren als Borussia Dortmund. Davon hatte der Club aus Eimsbüttel, der im Ligabetrieb der fünfthöchsten deutschen Spielklasse angehört, nie zu träumen gewagt, doch nun wird der Traum im Volksparkstadion zur Realität. Es ist die erste Runde des DFB-Pokals in der Saison 2026/2027 und die Vorfreude in Hamburg ist riesig.
Das historische Duell findet am Dienstag, den 1. September 2026, um 20:45 Uhr statt. Da der heimische Professor-Reinmüller-Platz des HEBC mit einer Kapazität von 2.500 Zuschauern die Sicherheitsauflagen des Deutschen Fußball-Bundes nicht erfüllt, weicht der Hamburger Pokalsieger ins Volksparkstadion aus, die Heimat des Hamburger SV. Dieser Umzug hat einen regelrechten Hype ausgelöst: Am Montagmittag waren bereits über 41.634 Karten für die Partie verkauft, was die größte Heim-Kulisse eines Amateurvereins in der Pokal-Geschichte darstellt. HEBC-Präsident Konstantin Zimmermann äußerte, dass bereits bei 17.000 Zuschauern nach Abzug der Fixkosten wie der Stadionmiete ein Gewinn für den Verein erzielt werden kann.
Der Hamburg-Eimsbütteler Ballspiel-Club, kurz HEBC, wurde im Jahr 1911 gegründet und ist ein Traditionsverein im Herzen Eimsbüttels. Die Vereinsfarben Lila und Weiß prägen aktuell das Stadtbild. Der HEBC, der rund 850 Mitglieder zählt, setzt sich stark für die Jugendförderung und soziales Engagement im Stadtteil ein. Nach 91 Jahren feiert der Verein nun seine Rückkehr in den DFB-Pokal, nachdem er 1935 schon einmal die Runde der letzten Vier im Pokalwettbewerb erreichte.
Für HEBC ist das Aufeinandertreffen mit dem Champions-League-Dauergast Borussia Dortmund zweifellos ein „absolutes Jahrhundertspiel“, wie Präsident Konstantin Zimmermann betont. Auch Co-Trainer Jan Geist, der selbst als Spieler für den HEBC in der Oberliga aufstieg, bezeichnet das Spiel als Höhepunkt seiner Laufbahn mit dem Verein. HEBC-Kapitän Janek Wrede, dessen Arbeitsplatz als Ordner ironischerweise das Volksparkstadion ist, wird voraussichtlich in der Abwehr auf den Dortmunder Angreifer Serhou Guirassy treffen. Auf Seiten der Dortmunder wird Trainer Niko Kovac den Ersatzkeeper Alexander Meyer im Tor aufbieten. Rund 15.000 BVB-Fans werden erwartet, um ihre Mannschaft in Hamburg zu unterstützen.
Das Spiel zwischen dem Fünftligisten und dem Bundesliga-Spitzenclub verspricht ein klassisches David-gegen-Goliath-Märchen des DFB-Pokals zu werden. Die Eimsbütteler fiebern diesem besonderen Abend entgegen, der nicht nur sportliche Geschichte schreibt, sondern auch den Zusammenhalt und die Begeisterung im gesamten Stadtteil widerspiegelt. Die lila-weiße Welle, die durch Eimsbüttel schwappt, zeigt deutlich, welche Bedeutung dieses „Spiel unseres Lebens“ für den HEBC und seine Anhänger hat.
Symbolbild – Foto: Franco Monsalvo / Pexels
Hinweis: Bei der Bearbeitung dieses Beitrags kann Künstliche Intelligenz zum Einsatz gekommen sein.
Geschrieben von: Redaktion
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