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Fabio Baldé, der 21 Jahre alte Linksaußen des Hamburger SV, wechselt mit sofortiger Wirkung vom Fußball-Bundesligisten zum französischen Erstligisten Racing Straßburg. Der Transfer des Offensivtalents spült dem Vernehmen nach eine hohe Ablöse in die Kassen des HSV. Damit endet eine sechsjährige Ära für Baldé bei den Rothosen, der sich einer neuen sportlichen Herausforderung in der französischen Ligue 1 stellen wird.
Die Hamburger erhalten für ihr Eigengewächs eine Basisablöse von gut sieben Millionen Euro. Darüber hinaus sind im Rahmen des Transfers siebenstellige Bonus-Zahlungen vereinbart worden, die das Gesamtvolumen der Ablöse weiter erhöhen könnten. Der HSV partizipiert zudem an einem möglichen Weiterverkauf Baldés mit zehn Prozent. Der gebürtige Hamburger, der auch portugiesischer Junioren-Nationalspieler ist, unterschrieb in Straßburg einen Vertrag bis ins Jahr 2031, nachdem er seinen Medizincheck erfolgreich absolviert hatte.
Baldé war im Jahr 2020 vom SC Vorwärts-Wacker 04 Billstedt in den Nachwuchs des HSV gewechselt und schaffte 2024 den Sprung zu den Profis. Seit seinem Debüt absolvierte der Deutsch-Portugiese insgesamt 41 Pflichtspiele für die Rothosen, in denen ihm drei Tore und vier Vorlagen gelangen. In der abgelaufenen Bundesliga-Saison kam er in 16 Einsätzen auf insgesamt 440 Spielminuten und erzielte dabei ein Tor, stand jedoch kein einziges Mal über die volle Distanz auf dem Platz.
Der Wechsel erfolgte auf Wunsch des Spielers, der sein gewohntes Umfeld verlassen und den nächsten sportlichen Schritt gehen wollte. HSV-Sportdirektor Claus Costa erklärte, man habe einem Toptalent aus dem eigenen Nachwuchsleistungszentrum diese Chance unter gewissen Voraussetzungen nicht verwehren wollen. Sportvorständin Kathleen Krüger betonte zudem die Notwendigkeit, bei Abgängen eigener Talente nennenswerte Ablösen zu generieren.
Fabio Baldé blickt dankbar auf seine Zeit in Hamburg zurück: „Als Hamburger Jung ist es dein großer Traum, irgendwann einmal im Volksparkstadion und für den HSV spielen zu dürfen. Ich bin dankbar und stolz, dass ich mir diesen Traum erfüllen konnte“, so der Linksaußen. Er freue sich nun riesig auf die neue Herausforderung in Straßburg.
Hinweis: Das Bild zu diesem Beitrag kann KI-generiert sein.
Geschrieben von: Redaktion
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