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Der HSV steht kurz vor dem Start in die neue Bundesliga-Saison und bereitet sich auf eine anspruchsvolle Spielzeit vor. Gleich zum Auftakt erwartet die Rothosen ein echtes Schwergewicht: Am Samstag, den 29. August 2026, gastiert der Hamburger SV zum ersten Spieltag beim Vizemeister Borussia Dortmund. Die Deutsche Fußball Liga (DFL) hat den offiziellen Spielplan der Saison 2026/27 bekannt gegeben, die am 28. August beginnt. HSV-Cheftrainer Merlin Polzin äußerte sich zum Duell mit dem BVB: Er freue sich auf den Top-Gegner und das besondere Stadion. Polzin erinnerte auch an die letzte Begegnung im März, als der HSV zur Halbzeit 2:0 führte, aber noch 2:3 verlor, und betonte, man wolle es dieses Mal besser machen. Bevor die Liga startet, steht für den HSV bereits am Montag, den 24. August, die erste Runde im DFB-Pokal an, wo man auswärts auf den SC Verl trifft.
Der Kader des Hamburger SV hat im Sommer 2026 einige Veränderungen erfahren. Der Verein verzeichnete insgesamt zwölf Zugänge und Rückkehrer, während vierzehn Spieler den Club auf Leihbasis oder dauerhaft verlassen haben. Zu den fest verpflichteten Neuzugängen zählen Kofi Amoako, für den 1,8 Millionen Euro aus Dresden flossen, Albert Grønbæk, dessen Verpflichtung 4,7 Millionen Euro kostete, sowie Martin Adeline für 4 Millionen Euro. Grønbæk, der bereits in der Rückrunde ausgeliehen war und nun fest verpflichtet wurde, gilt als gesetzt im Mittelfeld. Zudem wurde Bilal Nadir ablösefrei für das zentrale und offensive Mittelfeld verpflichtet, der für Variabilität, Technik und schnelles Passspiel sorgen soll. Ein weiteres wichtiges Puzzleteil in der Offensive ist Patson Daka, ein international erfahrener und schneller Mittelstürmer.
Die Vorbereitung auf die neue Saison verlief mit gemischten Ergebnissen. Nach einer 2:3-Niederlage gegen SK Rapid Wien am 18. Juli gelang dem HSV am 25. Juli ein 3:1-Sieg gegen Heidenheim. Ein Testspiel gegen Everton folgte am 1. August. Im letzten Testspiel am 8. August trennte sich der HSV 2:2 vom französischen Erstligisten OSC Lille. Überschattet wurde diese Partie jedoch von der Verletzung von Albert Grønbæk, der nach einem Schuss am linken Knie ausgewechselt werden musste. Ein längerer Ausfall des Dänen, der als wichtiger Mittelfeldspieler eingeplant ist, wäre ein herber Rückschlag für die Mannschaft.
Analysen des aktuellen Kaders zeigen sowohl Stärken als auch potenzielle Schwachstellen auf. Cheftrainer Merlin Polzin wird zugutegehalten, die Mannschaft erfolgreich von einem ballbesitzorientierten Spielstil in der 2. Bundesliga zu einer defensiv stabilen Einheit geformt zu haben, die in erster Linie gut verteidigen will. Die Defensive des HSV konnte in der vergangenen Saison eine gute Stabilität aufweisen und rangierte unter den Aufsteigern der letzten zehn Jahre auf einem respektablen fünften Platz bei den Gegentoren. Das Mittelfeld gilt mit Spielern wie Albert Sambi Lokonga, Nicolai Remberg, dem verletzten Albert Grønbæk, Kofi Amoako, Martin Adeline, Immanuel Pherai und Bilal Nadir als starker Kern mit unterschiedlichen Optionen. Dennoch gibt es weiterhin Baustellen: Insbesondere im Sturm besteht Handlungsbedarf, auch im Abwehrzentrum und auf dem rechten Flügel zeigen sich noch Lücken. Die Verpflichtung eines weiteren zentralen Innenverteidigers könnte die Qualität in der Defensive nochmals erhöhen.
Insgesamt steht der Hamburger SV vor einem herausfordernden Start in die Bundesliga-Saison 2026/27. Die anstehenden Pflichtspiele im DFB-Pokal und der direkte Liga-Auftakt gegen Borussia Dortmund werden eine erste Standortbestimmung liefern. Die neuen Verpflichtungen sollen die Mannschaft verstärken, aber die Integration der Neuzugänge und die Reaktion auf unerwartete Rückschläge, wie die Verletzung von Albert Grønbæk, werden entscheidend sein. Der HSV wird alles daran setzen müssen, frühzeitig Stabilität zu finden, um sich in der höchsten Spielklasse zu behaupten.
Hinweis: Das Bild zu diesem Beitrag kann KI-generiert sein.
Geschrieben von: Redaktion
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