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Romano Schmid verlässt den SV Werder Bremen mit sofortiger Wirkung und wechselt in die italienische Serie A zu Frosinone Calcio. Der österreichische Leistungsträger, der in den letzten Jahren zu einem der prägenden Gesichter der Grün-Weißen avancierte, sucht eine neue Herausforderung in Italien, nachdem der Transfer am Mittwoch offiziell bekannt gegeben wurde.
Frosinone Calcio, der in der vergangenen Saison in die Serie A aufgestiegen ist und ehrgeizige Pläne mit einem neuen Investor verfolgt, sichert sich die Dienste des 26-jährigen Mittelfeldspielers für eine Ablösesumme von rund 8 Millionen Euro, die durch Bonuszahlungen auf bis zu 10 Millionen Euro ansteigen kann. Schmid unterzeichnete bei seinem neuen Verein einen Vertrag bis zum Jahr 2030 und wird in Italien ein Jahresgehalt von 3,5 Millionen Euro beziehen. Die Ablösesumme reiht sich damit in die Riege von Spielern wie Torsten Frings und Valérien Ismaël ein, die Werder ebenfalls für 8,5 Millionen Euro verließen.
Für Werder Bremen war der Transfer von großer Bedeutung, da Schmids Vertrag im Sommer 2027 ausgelaufen wäre und dies die letzte Gelegenheit darstellte, eine entsprechende Ablösesumme zu generieren. Die Einnahmen sind für die geplante Kaderumstrukturierung des Vereins wichtig. Werder-Geschäftsführer Fußball Clemens Fritz äußerte, dass das Angebot von Frosinone Calcio sowohl den wirtschaftlichen Interessen des SV Werder als auch den persönlichen Vorstellungen von Romano Schmid gerecht werde. Schmid selbst betonte, dass die Zeit in Bremen für ihn immer besonders bleiben werde und er die Chance nutze, in einem Land zu spielen, das er sich immer gewünscht habe.
Romano Schmid wechselte im Januar 2019 von Red Bull Salzburg an die Weser und absolvierte nach einer Leihe zum Wolfsberger AC ab Dezember 2020 insgesamt 192 Pflichtspiele für Werder Bremen. Dabei gelangen ihm 18 Tore und 35 Torvorlagen. In seiner Zeit bei Werder feierte er 2022 den Aufstieg in die Bundesliga und etablierte sich als österreichischer Nationalspieler, der 2026 an der Weltmeisterschaft teilnahm und dort im Gruppenspiel gegen Jordanien ein Tor erzielte. Obwohl sein Marktwert zuletzt auf 15 Millionen Euro geschätzt wurde, musste Werder den Leistungsträger ein Jahr vor Vertragsende ziehen lassen, um noch Transfereinnahmen zu erzielen.
Hinweis: Das Bild zu diesem Beitrag kann KI-generiert sein.
Geschrieben von: Redaktion
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