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Cyclassics in Hamburg

today13. August 2026 13

Hintergrund
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Die Cyclassics in Hamburg stehen am Sonntag, den 16. August 2026, erneut im Fokus des internationalen Radsports und versprechen ein packendes Spektakel. Das Rennen, das als Teil der UCI WorldTour ausgetragen wird, startet wie im Vorjahr in Buxtehude und führt die Profis über eine anspruchsvolle Strecke in die Hamburger Innenstadt. Die Route, die insgesamt rund 205 bis 207 Kilometer umfasst und 1.802 Höhenmeter aufweist, folgt dem allgemeinen Trend im Radsport, der zunehmend zulasten der reinen Sprinter geht.

Herzstück und entscheidende Schwierigkeit der Strecke ist der legendäre Waseberg in Blankenese. Gleich fünfmal müssen die Fahrer den nur 700 Meter bis 1 Kilometer langen Anstieg bezwingen, der eine maximale Steigung von bis zu 16 Prozent erreicht. Diese wiederholten, explosiven Kletterpartien sollen die Sprinter gezielt fordern und machen das Rennen deutlich komplizierter als ein herkömmliches Sprinterrennen. Zwischen den Passagen am Waseberg kehrt das Feld zweimal in die Innenstadt zurück, bevor das Finale auf der Mönckebergstraße seinen Höhepunkt erreicht.

Das Teilnehmerfeld ist in diesem Jahr besonders prominent besetzt und gilt laut Fabian Wegmann, dem Sportlichen Leiter der ADAC Cyclassics Hamburg, als eines der stärksten der vergangenen Jahre. Erwartet werden zahlreiche Top-Sprinter wie Jonathan Milan, Olav Kooij, Paul Magnier, Dylan Groenewegen, Biniam Girmay, Kaden Groves, Phil Bauhaus und Arnaud De Lie. Daneben stehen auch namhafte deutsche Profis wie Henri Uhlig, Niklas Märkl, Kim Heiduk, Jasha Sütterlin und Ex-Champion John Degenkolb auf der vorläufigen Startliste. Diese Mischung aus endschnellen Männern und Fahrern, die am Waseberg ihre Stärken ausspielen können, verspricht ein offenes und hart umkämpftes Finale.

Die Organisatoren haben die Strecke mit zusätzlichen Kilometern und weiteren Waseberg-Anstiegen bewusst schwerer gestaltet, um der Entwicklung im Radsport Rechnung zu tragen, die zunehmend vielseitigere Fahrer bevorzugt. Schon im Vorjahr zeigte sich die Selektivität der Strecke, als der Ausreißer Rory Townsend überraschend den Sieg errang und die Sprinter das Nachsehen hatten. Dies unterstreicht, dass in Hamburg nicht zwangsläufig ein Massensprint über den Sieg entscheidet, sondern auch Attacken am Waseberg zum Erfolg führen können.

Hinweis: Das Bild zu diesem Beitrag kann KI-generiert sein.

Geschrieben von: Redaktion

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