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Der Saisonauftakt der 2. Bundesliga am Sonntag, den 9. August 2026, am Hamburger Millerntor bot den Zuschauern eine unerwartete Partie. Der FC St. Pauli trennte sich von der SpVgg Greuther Fürth mit einem 1:1 (0:0)-Unentschieden. Besonders bemerkenswert war, dass sich in dieser Begegnung ein letztjähriger Bundesligist und ein Beinahe-Absteiger in die 3. Liga gegenüberstanden, eine Ausgangslage, die im Spielverlauf kaum zu erkennen war.
Die erste Hälfte der Partie endete torlos. Trotz der vermeintlichen Klassenunterschiede zeigte sich der letztjährige Bundesligist Greuther Fürth von Beginn an engagiert und spielfreudig. Felix Klaus hatte mehrere aussichtsreiche Gelegenheiten, doch der starke Hamburger Keeper Ben Voll konnte einen Rückstand für die Hausherren verhindern und sicherte das 0:0 zur Pause. Auf Seiten des FC St. Pauli, der nach einem größeren Umbruch im Sommer und dem Abgang von Leistungsträgern wie dem langjährigen Kapitän Jackson Irvine zu kämpfen hatte, fehlte in den ersten 45 Minuten noch sichtlich die Abstimmung.
Nach dem Seitenwechsel nahm die Partie rasant Fahrt auf. Marcus Mathisen brachte den FC St. Pauli bereits in der 46. Minute per Kopf nach einer Ecke von Branimir Hrgota in Führung. Die Freude der Kiezkicker währte jedoch nicht lange, denn der frühere Bundesligist aus Fürth schlug nur sechs Minuten später durch Felix Klaus zurück, der einen Schuss aus der Drehung zum 1:1-Ausgleich abfälschte. Fürths Trainer Heiko Vogel bezeichnete das Ergebnis später als „gerechte Punkteteilung“ und zeigte sich „mega stolz“ auf seine Mannschaft, die auswärts am Millerntor einen Punkt holte.
In der Folge übernahm St. Pauli zwar das Kommando und erarbeitete sich ansehnliche Chancen, ließ diese jedoch ungenutzt. Für Diskussionen sorgte eine Szene in der Schlussphase, als St. Pauli nach einem harten Einsteigen gegen Ricky-Jade Jones vergeblich einen Foulelfmeter forderte. St. Paulis Neu-Trainer Marcel Rapp bedauerte, dass sein Team das Momentum nach der Führung nicht halten konnte und zu schnell den Ausgleich kassierte, zeigte sich aber grundsätzlich zufrieden mit der Einstellung seiner Mannschaft.
Das 1:1-Remis zum Saisonauftakt unterstreicht, dass die vermeintlichen Rollenverteilungen der Vorsaison auf dem Platz keine Gültigkeit hatten. Der Beinahe-Absteiger in die 3. Liga rang dem letztjährigen Bundesligisten einen Punkt ab, was die Ausgangsmeldung, dass der Unterschied beider Mannschaften in dieser Partie nicht zu erkennen war, vollends bestätigte.
Hinweis: Das Bild zu diesem Beitrag kann KI-generiert sein.
Geschrieben von: Redaktion
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