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Hamburgs Tennis-Ass Alexander Zverev hat beim Masters-Turnier in Montreal einen unerwartet frühen Abschied hinnehmen müssen. Der an Nummer eins gesetzte Deutsche, der als Weltranglistenzweiter ins Turnier startete, unterlag in der zweiten Runde dem Niederländer Tallon Griekspoor in drei Sätzen mit 7:6 (3), 2:6 und 4:6.
Die Niederlage von Zverev war eine Überraschung, da er als topgesetzter Spieler ins Turnier gegangen war. Für Tallon Griekspoor markierte dieser Sieg einen bedeutenden Erfolg, es war erst sein achter Erfolg gegen einen Top-10-Spieler und sein vierter gegen eine Nummer eins auf ATP-Niveau. Der Niederländer hatte zuvor eine Bilanz von 2:9 gegen Zverev und die letzten vier Begegnungen verloren. Griekspoor selbst bezeichnete den Sieg als einen der bedeutungsvollsten in einem bisher schwierigen Jahr für ihn.
Zverev, der kurz zuvor seinen ersten Grand-Slam-Titel bei den French Open gewonnen und das Wimbledon-Finale erreicht hatte, galt in Montreal als absoluter Titelfavorit und hatte das Ziel, die Nummer eins der ATP-Weltrangliste anzugreifen. Seine Position als topgesetzter Spieler war auch den Absagen prominenter Kollegen wie Jannik Sinner, Carlos Alcaraz und Novak Djokovic geschuldet. Vor dem Turnier bereitete sich Zverev in Rafael Nadals Akademie auf Mallorca vor.
Die frühe Niederlage von Zverev fügte sich in eine Reihe von Überraschungen bei den Canadian Open ein und führte dazu, dass keiner der Top-5-Spieler die Runde der letzten 16 eines Masters-1000-Turniers erreichte – ein nur zweites Mal seit 1990 nach Rom im Jahr 1991. Für Zverev bedeutet dieses Ausscheiden, dass er nun 50 Prozent seiner Auftaktmatches als topgesetzter Spieler bei ATP Masters 1000 Events verloren hat, die höchste Quote aller Spieler mit mehreren solchen Auftritten seit 1990.
Bereits im Vorfeld hatte Zverev über einen Verzicht auf das Turnier nachgedacht und die seiner Meinung nach zu lange Dauer der zweiwöchigen Masters-Events sowie die damit verbundene Spielerermüdung für die zahlreichen Absagen verantwortlich gemacht. Trotz des frühen Ausscheidens kann Zverev auf eine erfolgreiche Historie in Montreal zurückblicken, wo er das Turnier bereits im Jahr 2017 für sich entscheiden konnte.
Hinweis: Das Bild zu diesem Beitrag kann KI-generiert sein.
Geschrieben von: Redaktion
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