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RADIO REEPERBAHN Hamburg berichtet heute über die aktuellsten Entwicklungen auf dem Transfermarkt, die die Fußballwelt in Atem halten. Im Mittelpunkt steht die überraschende Ausleihe von Marc-André ter Stegen vom FC Barcelona zu Ajax Amsterdam, ein Wechsel, der dem erfahrenen Torhüter eine neue Chance bieten soll. Der deutsche Nationalkeeper wird für die Saison 2026/27 auf Leihbasis für den niederländischen Rekordmeister auflaufen, wobei der Deal keine Kaufoption beinhaltet.
Der 34-jährige ter Stegen sah sich in Barcelona zuletzt mit erheblichen Herausforderungen konfrontiert. Nach einer Rückenoperation und einer Oberschenkelverletzung war er in den vergangenen Spielzeiten immer wieder von gesundheitlichen Problemen geplagt und hatte seinen Stammplatz unter Trainer Hansi Flick an Joan García verloren. Auch Wojciech Szczęsny war in der internen Reihenfolge am deutschen Torhüter vorbeigezogen. Bereits Anfang 2026 war ter Stegen an den FC Girona verliehen worden, wo er jedoch aufgrund einer weiteren Verletzung nur zu zwei Einsätzen kam. Nun sucht er bei Ajax nach garantierter Spielpraxis, um die Rückschläge endgültig hinter sich zu lassen und kehrt dabei unter Trainer Míchel, den er bereits aus seiner Zeit in Girona kennt, wieder zusammen. Der FC Barcelona trägt dabei den Großteil, zwischen 85 und 90 Prozent, seines hochdotierten Gehalts, das rund 20 Millionen Euro pro Jahr beträgt.
Marc-André ter Stegen, der seit 2014 für die Katalanen auflief, absolvierte beeindruckende 423 Pflichtspiele für Barcelona und gewann mit dem Klub 21 Titel, darunter die Champions League im Jahr 2015. Er wurde in der Saison 2022/23 sogar zum La-Liga-Spieler der Saison gewählt. Seine langjährige Karriere in Katalonien wird nun durch diesen Wechsel nach Amsterdam unterbrochen. Die Verhandlungen gestalteten sich aufgrund komplexer steuerlicher Fragen und der Gehaltsverteilung als schwierig, wurden aber maßgeblich von Ajax‘ Technischem Direktor Jordi Cruyff vorangetrieben. Ter Stegen hatte aufgrund seiner Verletzungsprobleme auch die Weltmeisterschaft 2026 verpasst und seine Position als vorgesehener Stammtorhüter der deutschen Nationalmannschaft eingebüßt. Ajax empfängt zum Saisonauftakt am 9. August PEC Zwolle und hofft auf die sofortige Verstärkung durch den erfahrenen Keeper.
Parallel zu den Entwicklungen um ter Stegen gibt es auch Spekulationen um einen Abschied einer echten Legende bei RB Leipzig. Die Verträge der langjährigen Klubgrößen Yussuf Poulsen, Peter Gulacsi und Kevin Kampl, die zusammen auf über 1230 Pflichtspiele für die Roten Bullen kommen, laufen im Sommer 2026 aus. Während Gulacsi in der Saison 2025 noch zu den statistisch besten Torhütern der Bundesliga gehörte und Kampl im Mittelfeld weiterhin verlässlich agierte, hatte Poulsen zuletzt vermehrt eine Jokerrolle inne. Angesichts ihres Alters und der begrenzten Transfererlöse könnten die Leipziger Bosse die kommende Saison mit auslaufenden Verträgen dieser Führungsspieler angehen.
Derweil könnte es bei Bayer Leverkusen zu einer spektakulären Rückholaktion kommen. Der Werksklub forciert intensiv die Verpflichtung von Moussa Diaby, der derzeit bei Al-Ittihad in Saudi-Arabien unter Vertrag steht. Der 27-jährige Flügelstürmer, der zwischen 2019 und 2023 in 125 Bundesligaspielen 31 Tore und 37 Vorlagen für Leverkusen beisteuerte, fühlt sich in Saudi-Arabien unwohl und strebt eine Rückkehr nach Deutschland an. Leverkusen hat bereits konkrete Gespräche geführt und ein Angebot für Diaby hinterlegt, wobei die Ablösesumme voraussichtlich unter 30 Millionen Euro liegen soll. Diaby soll im System von Trainer Carles Martínez die rechte offensive Flügelposition besetzen und wäre sogar zu einem Gehaltsverzicht bereit, um seinen aktuellen Jahresverdienst von rund 10 Millionen Euro zu reduzieren. Auch Inter Mailand und Benfica Lissabon sollen an dem französischen Offensivspieler interessiert sein.
Hinweis: Das Bild zu diesem Beitrag kann KI-generiert sein.
Geschrieben von: Redaktion
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