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Nach fünf Jahren FC St

today5. August 2026 2

Hintergrund
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Nach fünf Jahren verlässt Jackson Irvine den FC St. Pauli und wechselt mit sofortiger Wirkung zu Cerezo Osaka in die japanische J. League. Der australische Nationalspieler war lange Zeit Kapitän der Hamburger und prägte die Mannschaft am Millerntor entscheidend. Der Wechsel wurde vom Verein am Mittwoch offiziell bestätigt und erfolgt auf Wunsch des Spielers.

Irvine, der im März 1993 geboren wurde und somit 33 Jahre alt ist, absolvierte in seiner Zeit beim FC St. Pauli insgesamt 153 Pflichtspiele. Dabei gelangen dem Mittelfeldspieler 15 Tore und 21 Vorlagen. Seit 2022 trug er die Kapitänsbinde und war eine prägende Figur des Kiezklubs, mit dem er den Aufstieg in die Bundesliga feierte. Nach dem Wiederabstieg in diesem Frühsommer hatte Irvine zunächst noch erklärt, auch in der kommenden Zweitliga-Saison für St. Pauli auflaufen zu wollen. Die abgelaufene Spielzeit war für ihn jedoch auch von kleineren Verletzungen geprägt.

Sportchef Andreas Bornemann vom FC St. Pauli erklärte, dass Irvine nach seiner Rückkehr von der Weltmeisterschaft mit dem Wunsch auf den Verein zugekommen sei, den Wechsel nach Japan zu realisieren. Nach intensiven Gesprächen sei diesem Wunsch entsprochen worden. Über die genaue Ablösesumme, die der australische Nationalspieler generiert, wurde von beiden Vereinen Stillschweigen vereinbart. Irvine spielte zuletzt eine „ordentliche“ Weltmeisterschaft, bei der er mit der australischen Nationalmannschaft das Sechzehntelfinale erreichte.

Die Beziehung zwischen dem Verein und dem „Publikumsliebling“ Irvine hatte in der letzten Zeit allerdings auch Risse gezeigt. Seine öffentliche Haltung zum Nahost-Konflikt sorgte bei einigen Fans für Unmut, und auch abseits des Platzes gab es immer wieder Diskussionen um seine Person, was ihn zu einem Politikum im Verein machte. Für den neuen Trainer Marcel Rapp bedeutet Irvines Abgang nun auch die Suche nach einem neuen Kapitän für die kommende Saison.

Irvine selbst äußerte sich auf der Homepage seines neuen Vereins Cerezo Osaka begeistert über den Wechsel. Er freue sich riesig darauf, in die „heißeste Fußballnation der Welt“ zu kommen und sich einem neuen Verein mit großem Potenzial anzuschließen. Er hoffe, seine Erfahrung und Qualitäten einsetzen zu können, um das Team noch besser zu machen, und freue sich zudem darauf, eine neue Kultur und einen neuen Lebensstil kennenzulernen. Cerezo Osaka schloss die abgelaufene J-League-Saison auf dem zehnten Tabellenplatz ab. Mit Shinji Kagawa spielt dort bereits ein ehemaliger Bundesliga-Profi.

Hinweis: Das Bild zu diesem Beitrag kann KI-generiert sein.

Geschrieben von: Redaktion

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