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Die Hamburger Polizei hat heute eine neue „Speedweek“ gestartet, die das ganze Stadtgebiet für eine Woche in den Fokus verstärkter Geschwindigkeitskontrollen rückt. Vom 3. bis zum 9. August werden Raser und Drängler intensiv ins Visier genommen, um die Verkehrssicherheit auf Hamburgs Straßen zu erhöhen. Die Aktion ist Teil einer europaweit koordinierten Initiative des Polizeinetzwerks ROADPOL, die zweimal jährlich stattfindet und in diesem Jahr bereits zum zweiten Mal durchgeführt wird.
An der „Speedweek“ beteiligen sich zahlreiche deutsche Bundesländer, wobei lediglich Bayern, Sachsen und das Saarland diesmal nicht teilnehmen. In Hamburg wird die Polizei mit verstärkten Kontrollen präsent sein, wobei sowohl stationäre als auch mobile Blitzer und Videowagen zum Einsatz kommen werden. Die Hansestadt plant zudem einen speziellen Schwerpunkttag innerhalb dieser Woche, dessen genauer Zeitpunkt jedoch nicht im Voraus bekannt gegeben wird, um den Überraschungseffekt zu erhalten.
Die Kontrollen konzentrieren sich laut Polizei insbesondere auf unfallträchtige Streckenabschnitte und Gebiete mit erhöhter Gefährdungslage. Dazu zählen insbesondere die Bereiche rund um Schulen, Kindergärten, Altenheime, Krankenhäuser und Baustellen. Aber auch auf Autobahnen, Bundesstraßen und innerstädtischen Straßen müssen Autofahrer jederzeit mit Geschwindigkeitsmessungen rechnen. Zu schnelles Fahren und zu geringer Abstand sind nach wie vor Hauptursachen für schwere Verkehrsunfälle. Im vergangenen Jahr waren beispielsweise 16 Prozent aller Unfälle mit Personenschäden in Hamburg auf diese Ursachen zurückzuführen.
Fahrern, die sich nicht an die Tempolimits halten, drohen entsprechende Konsequenzen. Schon bei geringen Überschreitungen von bis zu zehn Kilometern pro Stunde können Bußgelder fällig werden. Ab einer Geschwindigkeitsüberschreitung von 26 km/h drohen unter bestimmten Voraussetzungen bereits Fahrverbote. Die „Speedweek“ soll nicht nur ahnden, sondern vor allem das Bewusstsein für die Gefahren von überhöhter Geschwindigkeit schärfen und somit einen wichtigen Beitrag zur Reduzierung der Unfallzahlen leisten.
Hinweis: Das Bild zu diesem Beitrag kann KI-generiert sein.
Geschrieben von: Redaktion
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