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Auswärts zu Hause – Hansa Rostocks denkwürdiges Testspiel beim FC Watford

today27. Juli 2026 2

Hintergrund
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Redaktion RADIO REEPERBAHN Hamburg

Auswärts zu Hause – Hansa Rostocks denkwürdiges Testspiel beim FC Watford

Der F.C. Hansa Rostock hat seinen 60. Geburtstag mit einem denkwürdigen Testspiel beim englischen Zweitligisten FC Watford gefeiert. Tausende FCH-Fans machten die Partie zu einer Party und hinterließen einen bleibenden Eindruck. Die lang ersehnte Begegnung fand am Samstag, den 25. Juli 2026, im traditionsreichen Vicarage Road Stadium statt und war für viele ein emotionales Highlight der Sommervorbereitung. Dieses internationale Freundschaftsspiel erfüllte einen langgehegten Wunsch der Fans und sollte zugleich ein Dankeschön des Vereins an seine leidenschaftlichen Anhänger sein.

Sportlich gesehen musste sich die Rostocker Kogge dem FC Watford mit 0:3 geschlagen geben. Die Tore für die Gastgeber erzielten Othmane Maamma bereits in der 7. Minute, gefolgt von Amin Nabizada in der 19. Minute, bevor Nikoloz Chikovani in der Nachspielzeit den Endstand herstellte. Doch das Ergebnis rückte schnell in den Hintergrund, denn die wahre Geschichte dieses Tages schrieb sich auf den Rängen und den Straßen rund um das Stadion. Für den deutschen Drittligisten Hansa Rostock war es das erste Testspiel überhaupt auf englischem Boden, was der Begegnung eine besondere historische Dimension verlieh.

Rund 6.000, teils sogar 7.000, Hansa-Fans hatten die Reise auf die Insel angetreten und verwandelten die Vicarage Road in ein gefühltes Heimstadion. Unter dem Motto „Alle in Weiß“ strömten die Anhänger in die Stadt, versammelten sich am Samstagvormittag zu einem Fanmarsch und nahmen sogar kurzzeitig die berühmte Tower Bridge in London ein, wo sie ihre Fahne hissten. Derart groß war der Andrang und die Stimmung, dass sich der Anpfiff der Partie um 15 Minuten verzögerte. Die ohrenbetäubende Lautstärke und die durchweg friedliche Feierstimmung beeindruckten selbst die englischen Gastgeber zutiefst.

Die Atmosphäre, die die Hansa-Fans schufen, wurde von Spielern beider Mannschaften sowie lokalen Medien und Anwohnern als „absoluter Wahnsinn“ und „beispiellos“ beschrieben. Ein Reporter des „Watford Observer“ erklärte, er habe so etwas im Vicarage Road Stadium noch nie erlebt, und die Stimmung sei das „atemberaubendste“, was er je gesehen habe. Sogar ein Watford-Fan, der Vater des eingewechselten Torwarts Alfie Marriott, zeigte sich derart begeistert, dass er eine Reise nach Rostock plant und sich für ein Rückspiel an der Ostsee starkmacht. So hinterließ die „Insel-Invasion“ der Rostocker Fans nicht nur bleibenden Eindruck, sondern möglicherweise auch den Grundstein für eine besondere Fanfreundschaft über Ländergrenzen hinweg.

Hinweis: Das Bild zu diesem Beitrag kann KI-generiert sein.

Geschrieben von: Redaktion

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