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England und Argentinien im Halbfinale, Norwegen und Schweiz ausgeschieden

today13. Juli 2026 3

Hintergrund
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Die FIFA WM 2026 hat ihre Halbfinalisten gefunden, nachdem England und Argentinien in packenden Viertelfinalduellen Norwegen und die Schweiz bezwangen. Die beiden Sieger stehen nun vor der Herausforderung, sich im direkten Duell um den Einzug ins Finale zu messen, während die ausgeschiedenen Teams mit kontroversen Szenen und neuen Regeln hadern.

Das Duell zwischen England und Norwegen endete in einem hochintensiven Spiel, das die „Three Lions“ schließlich für sich entscheiden konnten. Besonderes Aufsehen erregte dabei Jude Bellingham, der mit seinem Ausgleich zum 1:1 eine hitzige „Kabel-Debatte“ auslöste. Kameraaufnahmen legten nahe, dass der Ball vor seinem Treffer möglicherweise ein TV-Kabel berührt und dadurch seine Flugbahn verändert haben könnte. Die norwegische Mannschaft beklagte sich vehement, doch die FIFA wies die Kritik zurück und erklärte, dass die Daten des in den Ball integrierten Sensors keine Berührung belegten. Norwegens Trainer Ståle Solbakken hatte nach dem Spiel Redebedarf, und Alf-Inge Haaland, Vater des norwegischen Superstars Erling Haaland, äußerte sich ironisch, das „Kabel verdiene einen Assist“. Englands Trainer Thomas Tuchel, der die Mannschaft mit dem Auftrag übernommen hatte, offensiver zu spielen, musste taktisch eingreifen, um das Spiel nach anfänglicher Unruhe wieder in den Griff zu bekommen und seine Defensive gegen Norwegens Topstürmer Erling Haaland und Alexander Sørloth zu stabilisieren.

Im anderen Viertelfinale mühte sich Argentinien gegen die Schweiz zum Sieg, wobei die Schweiz trotz langer Überzahl durch einen dramatischen Platzverweis gegen Breel Embolo entscheidend geschwächt wurde. Embolo hatte sich in der 69. Minute nach einem vermeintlichen Foul von Leandro Paredes zu Boden fallen lassen. Der Schiedsrichter Joao Pinheiro zeigte zunächst Paredes die Gelbe Karte, doch der mexikanische Videoassistent Guillermo Pacheco meldete sich. Nach Ansicht der Videobilder wurde klar, dass Embolo eine Schwalbe begangen hatte und keine Berührung stattfand. Embolo, der bereits in der ersten Halbzeit Gelb gesehen hatte, erhielt daraufhin die zweite Gelbe Karte und wurde vom Platz gestellt (72. Minute). Der ehemalige Bundesliga-Profi brach daraufhin auf dem Spielfeld weinend zusammen und musste von seinen Mitspielern getröstet werden, untröstlich über seinen „Bärendienst“ an der Mannschaft.

Dieser Vorfall war ein Novum in der WM-Geschichte und ist auf eine neue Videobeweis-Regel zurückzuführen. Die Regel erlaubt dem VAR, bei „Mistaken Identity“ (Spielerverwechslung) einzugreifen und eine Verwarnung oder einen Platzverweis an den tatsächlich schuldigen Spieler zu geben, auch wenn dieser vom Gegner stammt. Der Schweizer Nationaltrainer Murat Yakin äußerte sich nach dem Spiel äußerst kritisch zur neuen Regel. Er bezeichnete sie als „unnötig“, mit „Fußball nichts zu tun“ habend und als eine Entscheidung, die das Spiel „ruiniert“ habe. Trotz der tapferen Gegenwehr in Unterzahl, die die Schweiz mit einem 1:1 in die Verlängerung rettete, nutzte Argentinien die zahlenmäßige Überlegenheit mit späten Toren zum 3:1-Sieg.

Mit diesen dramatischen Viertelfinals stehen nun die Halbfinalpaarungen fest. England trifft am Mittwoch, den 15. Juli, auf Argentinien, während bereits am Dienstag, den 14. Juli, Frankreich und Spanien um den Finaleinzug kämpfen. Beide Spiele werden zur europafreundlichen Zeit um 21:00 Uhr MESZ angepfiffen und versprechen weitere Höhepunkte in diesem Turnier der Superlative.

Hinweis: Das Bild zu diesem Beitrag kann KI-generiert sein.

Geschrieben von: Redaktion

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