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Ein Schreckmoment hat den Fußball-Bundesligisten Werder Bremen am Mittwochnachmittag ereilt: Im Rahmen von Bauarbeiten im Weserstadion ist eine tragende Säule beschädigt worden, was zu einem Teileinsturz einer Tribüne führte. Glücklicherweise wurde bei dem Vorfall niemand verletzt. Die Meldung sorgte für Aufsehen in der Hansestadt und darüber hinaus.
Der Zwischenfall ereignete sich im Oberrang des Blockes 53, seitlich der Ostkurve, einem Bereich, der als Teil des VIP-Bereichs genutzt wird. Ursache war die unbeabsichtigte Beschädigung einer tragenden Säule während Umbaumaßnahmen, bei denen Fensterscheiben entfernt werden sollten. Mehrere Betonstützen sollen dabei zerbrochen sein.
Insgesamt sind rund 1.000 Sitzplätze von dem Teileinsturz betroffen, zudem wurde die darunterliegende VIP-Loge in Mitleidenschaft gezogen. Nach Angaben der Bremer Weserstadion GmbH besteht für die weiteren Tribünenteile jedoch keine Einsturzgefahr. Dies wurde nach einer ersten Analyse der Situation durch Experten bestätigt.
Hans-Jörg Otto, Geschäftsführer der Bremer Weserstadion GmbH, äußerte sich zu dem Vorfall. Er betonte, dass man die Situation und den entstandenen Schaden aktuell analysiere und hoffe, die Tribüne schnellstmöglich wiederherrichten zu können. Dabei gelte der Grundsatz „Sorgfalt vor Zeit“, um eine gründliche Behebung des Schadens zu gewährleisten.
Die Modernisierungsarbeiten im Weserstadion, zu denen auch ein neues Rasensystem sowie eine digitale Mittelrangbande gehören, laufen weiterhin. Ob die betroffene Tribüne bis zum geplanten ersten Testspiel gegen den französischen Erstligisten AJ Auxerre am 15. August oder dem DFB-Pokalspiel am 22. August wieder freigegeben werden kann, ist derzeit noch unklar.
Hinweis: Das Bild zu diesem Beitrag kann KI-generiert sein.
Geschrieben von: Redaktion
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