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DFB will Jürgen Klopp als Bundestrainer – Rudi Völler bleibt Sportdirektor

today8. Juli 2026 2

Hintergrund
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Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) verfolgt das Ziel, Jürgen Klopp als neuen Bundestrainer zu verpflichten, während Rudi Völler seinen Vertrag als DFB-Sportdirektor bis 2028 erfüllen wird. Diese Konstellation, die im deutschen Fußball für große Aufmerksamkeit sorgt, nimmt nach dem jüngsten WM-Debakel der Nationalmannschaft konkretere Formen an. Der frühere Bundestrainer Julian Nagelsmann war nach dem Ausscheiden im Achtelfinale der WM 2026 gegen Paraguay zurückgetreten und hatte damit den Weg für eine Neuausrichtung freigemacht.

Jürgen Klopp selbst hat bereits Gespräche mit dem DFB bestätigt und die Aufgabe als „sehr reizvoll und wichtig“ bezeichnet. Eine mögliche Zusammenarbeit mit Rudi Völler sieht der 59-Jährige als durchweg positiv an. In einem Telefonat zwischen Klopp und dem 66-jährigen Völler habe sich „schnell herauskristallisiert, dass das am Ende auch funktionieren kann und wird“, wie Völler berichtete. Klopp stellte zudem klar, dass eine Kooperation „an mir nicht scheitern“ würde und betonte, Völlers langjährige Erfahrung im Verband und im Fußball sei für ihn als potenziellen Neuling im Nationalmannschaftsbereich von großem Wert. Nach seinem Abschied vom FC Liverpool im Jahr 2024, den er mit Energieverlust begründete, fühlt sich Klopp nun „mehr als aufgetankt“ und bereit für eine neue Herausforderung.

Allerdings ist der Weg zu Klopps Engagement als Bundestrainer noch nicht vollständig geebnet. Jürgen Klopp steht aktuell noch bis 2029 als „Head of Global Soccer“ bei der Red Bull GmbH unter Vertrag. Eine Ausstiegsklausel existiert nicht, weshalb eine Freigabe durch Red Bull notwendig ist. DFB-Vizepräsident Hans-Joachim Watzke schätzt die grundsätzliche Wahrscheinlichkeit einer Klopp-Verpflichtung auf „größer als 50 Prozent“, betont aber gleichzeitig, dass „es auch nicht 100“ sei und noch einige Hürden zu überwinden seien.

Die Neubesetzung auf der Trainerposition kommt nach einer enttäuschenden Weltmeisterschaft, bei der die deutsche Mannschaft erneut frühzeitig ausschied. Um einen unbelasteten Neuanfang zu ermöglichen, wurde die Vertragsauflösung von Julian Nagelsmann und seinem Trainerstab mit rund 6,8 Millionen Euro Abfindung abgefunden. Mit der potenziellen Verpflichtung Klopps und dem Verbleib Völlers setzt der DFB auf eine Kombination aus international anerkannter Trainerkompetenz und erfahrener Verbandsarbeit, um den deutschen Fußball in eine erfolgreichere Zukunft zu führen. Es wird erwartet, dass auch über Klopps Trainerstab gesprochen wird, wobei Namen wie Pepijn Lijnders und Peter Krawietz als mögliche Weggefährten genannt werden.

Hinweis: Das Bild zu diesem Beitrag kann KI-generiert sein.

Geschrieben von: Redaktion

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